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Neue Spezialabteilung bekämpft organisierte Kriminalität

Kempten (Allgäu)  

Neue Spezialabteilung bekämpft organisierte Kriminalität

25.11.2019, 13:55 Uhr | dpa

Neue Spezialabteilung bekämpft organisierte Kriminalität. Georg Eisenreich

Georg Eisenreich spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Matthias Balk/dpa (Quelle: dpa)

Für die Bekämpfung von international organisierter Kriminalität hat die Staatsanwaltschaft Kempten eine neue Spezialabteilung eingerichtet. Das sechsköpfige Team solle eng mit grenznahen Behörden zusammenarbeiten und somit vor allem Hintermänner krimineller Netzwerke effektiver identifizieren, sagte Justizminister Georg Eisenreich (CSU) am Montag bei der Vorstellung der neuen Abteilung im Justizgebäude Kempten.

Die Spezialabteilung wurde bereits am 1. November gegründet und soll künftig eng mit Polizei- und Justizbehörden in Österreich, der Schweiz und Italien zusammenarbeiten sowie mit der EU-Justizbehörde Eurojust und der EU-Polizeibehörde Europol. Ziel ist es zudem, die Kooperation mit den benachbarten Staatsanwaltschaften im österreichischen Innsbruck und Feldkirch zu stärken, um effektiver gegen Schleuserkriminalität, Menschenhandel sowie den internationalen Drogen- und Waffenhandel zu ermitteln.

Kempten ist die dritte bayerische Staatsanwaltschaft, die das sogenannte Traunsteiner Modell einführt, das die Staatsanwaltschaft Traunstein im Jahr 2018 entwickelt hatte. Das Modell sieht vor, durch mehr spezialisiertes Personal und intensivere Vernetzung organisierte Kriminalität effizienter bekämpfen zu können.

Nach ersten Erfolgen wurde das Modell im Oktober bei der Staatsanwaltschaft Landshut eingeführt, um die Gebiete in Deggendorf und Passau sowie den Münchner Flughafen abzudecken. Das Modell soll bei weiteren grenznahen Staatsanwaltschaften in Bayern installiert werden. In Betracht kommen unter anderem Hof und Regensburg.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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