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Gesucht: Zweiter Inselarzt auf Wangerooge

Gesucht: Zweiter Inselarzt auf Wangerooge

25.11.2019, 15:33 Uhr | dpa

Gesucht: Zweiter Inselarzt auf Wangerooge. Ostfriesische Insel Wangerooge

Die Luftaufnahme zeigt die ostfriesische Insel Wangerooge im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Foto: Ingo Wagner/dpa (Quelle: dpa)

Auf der Nordseeinsel Wangerooge ist ein medizinischer Engpass vorerst abgewendet. Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) fand eine Ärztin als Urlaubsvertretung für den derzeit einzigen Insel-Kassenarzt sowie die erforderliche medizinische Fachangestellte. "Die Praxis war am Montag geöffnet", sagte Helmut Scherbeitz, zuständiger KVN-Geschäftsführer in Wilhelmshaven, der Deutschen Presse-Agentur. Die Ärztin übernehme wie auf der Insel üblich auch die Bereitschaftsdienste und die Funktion des Notarztes. Für diese Woche sei die Versorgung gesichert, vermutlich auch in der ersten Dezemberwoche.

Bis vor kurzem gab es auf der rund 1300 Einwohner zählenden, zum Kreis Friesland gehörenden Insel neben einem Arzt für Privatpatienten auch zwei Kassenärzte. Allerdings hörte einer von ihnen kürzlich auf. Der verbliebene Mediziner macht nun seit Montag bis zum 8. Dezember Urlaub und plant dies auch vom 19. bis 27. Dezember. "7 Tage Dienst die Woche, 365 Tage im Jahr sind nicht möglich", betonte Scherbeitz. Die jetzige Lösung ist ein Übergang, weil die Ärztin eigentlich schon in Rente und nur wegen des Notfalls eingesprungen ist.

Dringend gesucht wird deshalb ein weiterer Inselarzt oder eine Inselärztin. Die Gemeinde will die alte Grundschule ausbauen, um Praxisräume zur Verfügung zu stellen. Am wichtigsten sei erst einmal, jemanden zu finden. Erst dann könne geklärt werden, ob der Bewerber eher als Angestellter arbeiten oder eine eigene Praxis führen wolle, sagte Scherbeitz. Für die Vielzahl an Bereitschaftsdiensten in der Woche und am Wochenende gibt es Zuschüsse, die sich laut KVN auf bis zu 25 000 Euro im Quartal belaufen können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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