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Kubitzer Bodden kann einstiges Moor auf Rügen fluten

Rambin  

Kubitzer Bodden kann einstiges Moor auf Rügen fluten

26.11.2019, 14:19 Uhr | dpa

Der Durchstich ist vollzogen: Aus dem Kubitzer Bodden fließt wieder Wasser auf eine ehemals trockengelegte Fläche auf der Insel Rügen. Die Umweltorganisation WWF Deutschland und die Ostseestiftung haben nach eigenen Angaben in einem gemeinsamen Projekt einen Deich aus den 1960-er Jahren im Südwesten der Insel zurückverlegt. "Wir geben dem Bodden 94 Hektar zurück", sagte WWF-Projektkoordinatorin Katharina Burmeister am Dienstag. Der alte Deich sei zum größten Teil abgerissen worden. Die Flächen vor dem neuen Deich seien ehemalige Moore und Salzwiesen, die jetzt wieder zeitweilig überflutet werden.

Die Fläche sei durch die Trockenlegung abgesackt, weil sich das Moor zersetzte und Kohlenstoff freigab. Pro Jahr werden nun durch die Überflutung nach WWF-Angaben 2600 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen eingespart. Zugleich sei Rügens Küstenlinie besser gegen den drohenden Meeresspiegelanstieg durch den Klimawandel gewappnet.

"Ein kürzerer Deich weiter hinten schützt die umliegenden Gemeinden, während die wieder entstehenden Salzgraswiesen hohe Wellen bremsen und abschwächen, bevor sie den neuen Damm erreichen", erläuterte Burmeister. Der Agrarbetrieb APV Samtens werde die Flächen beweiden lassen. "Trampelndes Vieh treibt den Sauerstoff aus dem Boden und verdichtet diesen zu Torf, der viel Wasser einlagert und somit die Wiese schneller in die Höhe wachsen lässt", sagte Burmeister.

Die Deichrückverlegung sei in Übereinstimmung mit der betroffenen Gemeinde Rambin erfolgt. Der neue, 1,5 Kilometer lange Deich habe auf der Landseite auf Wunsch der Einwohner einen Rad- und Wanderweg erhalten, von dem aus man aufs Wasser sehen könne.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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