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Warnemünder Forschungsschiff zur Wartung in Peene-Werft

Wolgast  

Warnemünder Forschungsschiff zur Wartung in Peene-Werft

26.11.2019, 16:37 Uhr | dpa

Warnemünder Forschungsschiff zur Wartung in Peene-Werft. Bettina Martin

Bettina Martin (SPD), Kultusministerin von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/zb/dpa (Quelle: dpa)

Das landeseigene Forschungsschiff "Elisabeth Mann Borgese" hat zu turnusmäßigen Wartungsarbeiten in der Peene-Werft Wolgast festgemacht. Der Schiffs-TÜV werde voraussichtlich bis Anfang kommenden Jahres dauern, teilte das Bildungsministerium am Dienstag mit. Es solle technisch auf den neuesten Stand gebracht werden.

Das 57 Meter lange Schiff ist seit 2011 für das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde im Einsatz. Dort dient es als Arbeitsplattform für die Meeres- und maritime Forschung einschließlich des Meeres-Monitorings und der wissenschaftlichen Ausbildung. Ministerin Bettina Martin (SPD) zufolge erforschen Wissenschaftler den Zustand und die Dynamik von Nord- und Ostsee.

Die "Elisabeth Mann Borgese" kann bis zu elf Besatzungsmitglieder und zwölf Wissenschaftler an Bord nehmen. Sie befindet sich laut Ministerium an bis zu 305 Tagen pro Jahr im Seebetrieb und gilt als das "Hausschiff" des IOW. Der bisherige Betrieb verlief ohne Havarien. Das Schiff war 1987 als Mehrzweckboot der Schwedeneck-Klasse im schleswig-holsteinischen Schacht-Audorf gebaut worden. Das Land Mecklenburg-Vorpommern erwarb es vom Bund und ließ es in der Peene-Werft zum Forschungsschiff umbauen.

Namensgeberin ist Elisabeth Mann Borgese (1918-2002), jüngste Tochter Thomas Manns und Mitbegründerin des Club of Rome. Sie war als Verfechterin des Meeresschutzes maßgeblich am Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen von 1982 beteiligt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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