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Kind stirbt an Verbrühung: Mutter erhält Bewährungsstrafe

Greifswald  

Kind stirbt an Verbrühung: Mutter erhält Bewährungsstrafe

27.11.2019, 02:32 Uhr | dpa

Kind stirbt an Verbrühung: Mutter erhält Bewährungsstrafe. Amtsgericht Greifswald

Das Eingangsschild des Amtsgericht in Greifswald. Foto: Stefan Sauer/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Eine 28-jährige Frau, deren kleine Tochter nach einem heißen Bad an Verbrühungen starb, ist am Mittwoch in Greifswald wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen verurteilt worden. Das Amtsgericht verhängte eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das Amtsgericht folgte damit nicht dem Staatsanwalt, der nach dem Bericht eines psychiatrischen Gutachters vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung abrückte und auf fahrlässige Körperverletzung plädierte. Die Frau ist nach Ansicht des Gutachters wegen einer leichten Intelligenzminderung nicht in der Lage, ein Kind alleine zu versorgen. Der Verteidiger schloss sich der Forderung des Staatsanwaltes an.

Das Jugendamt hatte der Frau und ihrem Ehemann die Auflage erteilt, sich gemeinsam um ihre beiden Kinder zu kümmern. Der Vater hatte kurz vor dem Unglück eine Arbeit in Hamburg angenommen und war nicht zu Hause.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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