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Till Backhaus lehnt Windräder in "Friedländer Wiese" ab

Ferdinandshof  

Till Backhaus lehnt Windräder in "Friedländer Wiese" ab

27.11.2019, 16:32 Uhr | dpa

Till Backhaus lehnt Windräder in "Friedländer Wiese" ab. Umweltminister Till Backhaus (SPD)

Auf einer Pressekonferenz im Grünen spricht Umweltminister Till Backhaus (SPD). Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) lehnt den Bau von Windrädern im Moorgebiet der "Friedländer Großen Wiese" bei Ferdinandshof (Vorpommern-Greifswald) ab. "Dort haben wir bis in eine Tiefe von zwölf Metern Torf, das wird etwas schwierig", sagte Backhaus am Mittwoch bei einer Veranstaltung in Ueckermünde. Zudem stünden weitere artenschutzrechltiche Gutachten dafür noch aus. Das Land will laut Backhaus das Gros des fast 10 000 Hektar großen Moorgebiets, das für Futteranbau entwässert wurde und deshalb viel Kohlendioxid abgibt, in Abstimmung mit Anwohnern und Bauern langsam wieder "vernässen." Damit würde das Moor wieder wachsen und der CO2-Ausstoß stark sinken, wie andere Renaturierungsprojekte zeigten.

Eine Windkraftfirma aus Brandenburg plant in dem Gebiet seit längerem den Bau von zwölf Windrädern, die je etwa 240 Meter hoch sein sollen. Dagegen und gegen weitere Windparkplanungen gibt es seit Monaten Widerstand in Ferdinandshof und Umgebung. Die Region gilt als bedeutendes Brut- und Rastgebiet für Vogelarten, darunter Kraniche, etliche Gänsearten, Rotmilane sowie Jagdgebiet für den Schreiadler. Die Deutsche Wildtierstiftung (Klepelshagen/Hamburg) lehnt Windräder in der Region auch ab. Am Montag hatte der Kreistag Vorpommern-Greifswald zudem einen Stopp für den Bau neuer Windräder im Kreisgebiet beschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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