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St. Pauli mit Rekordumsatz: Präsident rügt sportliche Bilanz

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St. Pauli mit Rekordumsatz: Präsident rügt sportliche Bilanz

27.11.2019, 21:39 Uhr | dpa

St. Pauli mit Rekordumsatz: Präsident rügt sportliche Bilanz. Oke Göttlich

Oke Göttlich, der Präsident des FC St. Pauli. Foto: Daniel Reinhardt/dpa (Quelle: dpa)

Anders als der namhaftere Lokalrivale Hamburger SV schreibt der FC St. Pauli regelmäßig schwarze Zahlen. Der Verein mit seinen 23 Abteilungen hat das Geschäftsjahr 2018/19 konzernweit mit einem Gewinn von 1,56 Millionen Euro abgeschlossen. Das verkündete Präsident Oke Göttlich bei der Mitgliederversammlung des Vereins am Mittwochabend.

Damit hat der Stadtteilclub zum achten Mal ein positives Ergebnis vorgelegt. Der Umsatz erreichte einen Rekordwert von 55,1 Millionen Euro. Die Verbindlichkeiten sind laut Göttlich um elf Millionen Euro abgebaut worden. "Mit der finanziellen Entwicklung des FC St. Pauli sind wir sehr zufrieden", sagte der Präsident.

738 anwesende Mitglieder waren der Einladung in die Messehalle B6 der Hansestadt gefolgt. Ihnen berichtete Göttlich, dass er mit der sportlichen Entwicklung des Fußball-Zweitligisten nicht zufrieden ist. Die würde seit der Saison 2010/11 stagnieren. "Wir haben keine andere Perspektive, als dass der Profifußball unser Fundament ist", sagte der Präsident, der zugleich den in die Kritik geratenen Trainer Jos Luhukay sowie Sportchef Andreas Bornemann lobte. Es seien "zwei fleißige Kollegen, die auch mal abseits des Politikersprechs Klartext reden", meinte Göttlich.

Die sportliche Lage des Zweitligisten ist derzeit nicht rosig. Die Mannschaft ist seit sechs Ligaspielen ohne Sieg und nimmt lediglich den 13. Tabellenplatz mit nur einem Punkt Vorsprung auf Relegationsrang 16 ein. Die anwesende Profi-Mannschaft verließ die Versammlung wie abgesprochen nach gut zwei Stunden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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