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Union-Ärger bleibt: "Nicht blenden lassen"

Gelsenkirchen  

Union-Ärger bleibt: "Nicht blenden lassen"

30.11.2019, 16:40 Uhr | dpa

Union-Ärger bleibt: "Nicht blenden lassen". Keven Schlotterbeck spielt den Ball

Keven Schlotterbeck spielt den Ball. Foto: Soeren Stache/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Neven Subotic und seine Kollegen dürfen zwei freie Tage genießen, obwohl der Ärger über das erst in der Schlussphase verlorene Spiel auf Schalke noch nagt. "Von dem Spiel sollten wir uns nicht zu sehr herunterziehen lassen", sagte Abwehrspieler Christopher Lenz nach der ersten Niederlage der Eisernen in der Fußball-Bundesliga seit dem 1:2 bei Bayern München am 26. Oktober. "Für uns geht es nicht darum, einstellig zu werden. Das wissen wir. Wir dürfen uns nicht blenden lassen durch den aktuellen Tabellenplatz", erklärte Subotic als Gast des ZDF-Sportstudios.

Mit 16 Zählern liegt Aufsteiger 1. FC Union Berlin in der Tabelle auf Rang elf, fünf Punkte entfernt von der Abstiegszone. Trainer Urs Fischer nahm dann auch die positiven Dinge mit aus Gelsenkirchen. "Ich habe eine tolle erste Hälfte meiner Mannschaft gesehen. Da haben wir vieles richtig gemacht. Schalke konnte sich nicht entfalten", sagte der Schweizer: "Wir hatten genügend Möglichkeiten, in Führung zu liegen. Dann gab es ein komplett anderes Gesicht."

Der Fehler des erfahrenen Ex-Dortmunder Meisterprofis Subotic ermöglichte Schalke noch das Siegtor. "Früher als junger Profi hat mich so ein Fehler drei Wochen gekostet", sagte der 30 Jahre alte Innenverteidiger, der in Berlin sein Auto abgeschafft hat und nur noch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Jetzt sei er da gelassener: "Die Sache ist abgehakt. Ich nehme meine Lektion. Das nächste Mal haue ich das Ding einfach weit weg." Viel Zeit für Reflexionen bleibe seinem Team ohnehin nicht, sagte Subotic: "Wir müssen uns schnell auf den nächsten Gegner fixieren."

Nach zwei trainingsfreien Tagen startet Union am Dienstag die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Danach müssen die Eisernen zum SC Paderborn. "Man darf nicht vergessen, dass wir in der letzten Zweitligasaison Dritter hinter den beiden Mannschaften waren. Wir wissen, was die für Qualitäten besitzen", warnte Lenz: "Wir wissen, dass das die sehr wichtigen Spiele sind, weil man Punkte gegen direkte Konkurrenten holen und sie auf Abstand halten kann."

Für Abwehrspieler Keven Schlotterbeck ist die Hinrunde bereits beendet. Die schockierende Diagnose: Der Innenverteidiger hat sich eine Bänderverletzung im rechten Knie zugezogen. Der Neuzugang vom SC Freiburg wird die Verletzung konservativ behandeln und seine Reha-Maßnahmen in Berlin durchführen. Die MRT-Untersuchung bei Torwart Rafal Gikiewicz brachte dagegen keinen negativen Befund. Der Pole, der Union in Gelsenkirchen mit Glanzparaden im Spiel hielt, musste auf Schalke länger am Knie behandelt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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