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Leag: Tagebau und Kraftwerk Jänschwalde arbeiten wieder

Cottbus  

Leag: Tagebau und Kraftwerk Jänschwalde arbeiten wieder

01.12.2019, 17:00 Uhr | dpa

Leag: Tagebau und Kraftwerk Jänschwalde arbeiten wieder. Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde

Wasserdampf überden Kühltürmen des Braunkohlekraftwerkes Jänschwalde der LEAG. Foto: Christophe Gateau/dpa (Quelle: dpa)

Nach dem Ende der Proteste von Klimaschützern am Samstag in der Lausitz arbeiten der Tagebau und das Kraftwerk Jänschwalde wieder im normalen Betrieb. Das teilte der Betreiber Leag am Sonntag mit. Am Samstagmorgen waren hunderte Kohlegegner in die Tagebaue Jänschwalde und Welzow-Süd gestürmt. Während die Arbeiten im Tagebau Welzow-Süd planmäßig ruhten, musste der Grubenbetrieb in Jänschwalde aus Sicherheitsgründen angehalten werden.

Gleichzeitig besetzten Kohle-Gegner an mehreren Stellen Gleise der Kohleverbindungsbahn und schnitten so das Kraftwerk Jänschwalde vom Kohlenachschub ab. Nach Angaben der Leag musste es daraufhin auf das Minimum seiner Leistung heruntergefahren werden, um mit den vorhandenen Kohlevorräten die Fernwärmeversorgung für die Städte Cottbus und Peitz aufrechterhalten zu können. Am frühen Samstagabend beendeten die Klimaschützer Blockaden und Besetzungen.

Leag-Vorstand Helmar Rendez zeigte sich erleichtert. "Unsere schlimmsten Befürchtungen sind nicht eingetreten - trotz der großen Anzahl an Kohlegegnern, die auf unser Betriebsgelände vorgedrungen ist und des unmittelbaren Eingriffs in die Strom- und Wärmversorgung", sagte er. Das sei der Polizei, dem besonnenen Verhalten der Mitarbeiter und dem geschlossenen Auftreten vieler Lausitzer zu verdanken. Sie hätten klargestellt, dass sie für Demonstrationsfreiheit und Meinungsstreit einstehen, aber jede Form von Gewalt ablehnen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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