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Verletzte bei Feuer in Iserlohns Altstadt: Einsturzgefahr

Iserlohn  

Verletzte bei Feuer in Iserlohns Altstadt: Einsturzgefahr

02.12.2019, 11:47 Uhr | dpa

Verletzte bei Feuer in Iserlohns Altstadt: Einsturzgefahr. Feuerwehrleute versuchen einen Wohnhausbrand zu löschen

Feuerwehrleute versuchen einen Wohnhausbrand zu löschen. Foto: Markus Klümper/dpa (Quelle: dpa)

Bei einem Hausbrand in der Altstadt von Iserlohn ist ein Mensch lebensbedrohlich verletzt worden. Acht weitere Menschen, darunter auch zwei Feuerwehrleute, hätten leichte Verletzungen erlitten, teilte die Feuerwehr am Montag mit. In der Nacht zu Montag waren in der Spitze rund 200 Feuerwehrleute im Einsatz, wie ein Sprecher berichtete. Erst nach mehr als 17 Stunden konnte der Einsatz am späten Montagnachmittag beendet werden. "Es sind noch kleine Glutnester zu bekämpfen, die überall aufflackern und an die wir nur schwer rankommen", hatte ein Feuerwehrsprecher am Vormittag gesagt.

Eine Statikerin und das Bauordnungsamt begutachteten das Haus nach dem Brand. Dabei wurde festgestellt, dass Einsturzgefahr besteht, wie die Feuerwehr mitteilte. Deshalb wurde der Kurt-Schumacher-Ring bis auf weiteres für den Straßenverkehr gesperrt. Aktuell sei der Kurt-Schumacher-Ring im Bereich zwischen An der Schlacht und Am Bielstein gesperrt.

Wie es zu dem Feuer in der ersten Etage kommen konnte, war zunächst unklar. Die Wohnung habe bereits voll in Flammen gestanden, als die Einsatzkräfte anrückten. Auch die beiden rechts und links angrenzenden Häuser seien nicht mehr bewohnbar, ein viertes Wohngebäude müsse noch von Experten untersucht werden, schilderte der Feuerwehr-Sprecher. Der betroffene Häuserblock sei sehr verwinkelt angelegt, die Häuser seien dicht an dicht gebaut, was die Arbeiten erschwert habe.

Rund 50 Bewohner mussten ihr Zuhause verlassen. Für einige Betroffene wurden laut Feuerwehr bereits Ersatzunterkünfte gefunden. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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