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Unruhe im LKA nach Extremismus-Vorfällen und Chefablösung

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Unruhe im LKA nach Extremismus-Vorfällen und Chefablösung

02.12.2019, 14:35 Uhr | dpa

Unruhe im LKA nach Extremismus-Vorfällen und Chefablösung. Ingolf Mager steht bei einer Pressekonferenz

Der Direktor des LKA von Mecklenburg-Vorpommern, Ingolf Mager, steht bei einer Pressekonferenz. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach den rechtsextremistischen Vorfällen und der Ablösung von LKA-Chef Ingolf Mager ist die Stimmung im Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern gedrückt. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) warb bei den Mitarbeitern am Montag um Verständnis für seine Personalentscheidung und um Unterstützung für den neuen Chef Rogan Liebmann. "Unterstützen Sie ihn bitte bei seiner Arbeit. Es ist Ihre Behörde, die im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht und Sie alle gemeinsam können und müssen etwas dafür tun, das Ansehen des LKA wieder zu stärken", sagte Caffier bei einer Personalversammlung des LKA laut Pressemitteilung.

In einer Einsatzgruppe des bisher beim LKA angesiedelten Spezialeinsatzkommandos (SEK) waren über Jahre rechtsextreme Umtriebe gewachsen. Diesen Befund hat eine unabhängigen Kommission zutage gefördert. Ein ehemaliges Mitglied der Elite-Einheit steht wegen illegalen Waffenbesitzes und Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz derzeit vor dem Landgericht Schwerin, gegen drei weitere wird noch ermittelt. Die Staatsanwaltschaft sieht Verbindungen zur mutmaßlich rechtsextremen Prepper-Gruppe "Nordkreuz".

Caffier betonte: "Ich weiß, dass viele nach Bekanntwerden der schlimmen Verfehlungen einzelner Kollegen verunsichert sind. Das öffentliche Bild und der Ruf des LKA wurden beschädigt und das kann niemanden in dieser Behörde unberührt lassen." Die Ablösung von LKA-Chef Mager sei ihm sehr schwer gefallen. Mager habe sich große Verdienste um die Kriminalitätsbekämpfung in Mecklenburg-Vorpommern erworben. Caffier betonte, dass die Aufdeckung der Vorfälle, die derzeit vor Gericht verhandelt werden, Mager und das LKA maßgeblich selbst vorangetrieben hätten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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