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Salierbrücke: Regierungspräsidium weist Kritik zurück

Speyer  

Salierbrücke: Regierungspräsidium weist Kritik zurück

02.12.2019, 17:21 Uhr | dpa

Salierbrücke: Regierungspräsidium weist Kritik zurück. Fahrzeuge fahren über die Salierbrücke

Ein Auto und ein Lkw fahren über die Salierbrücke zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Im Fall der längerfristig gesperrten Salierbrücke zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg hat das Regierungspräsidium Karlsruhe die Kritik aus Speyer zurückgewiesen. Der Vorwurf einer angeblichen Verschleppung der Bauarbeiten sei nicht nachzuvollziehen, teilte eine Sprecherin am Montag mit.

Das ursprünglich für März 2021 geplante Ende der Arbeiten verzögere sich unter anderem durch unerwartete Schadstoffe, die in einem sehr aufwendigen Verfahren beseitigt werden mussten. Dies habe zur beträchtlichen Verschiebung geführt. Erschwerend komme hinzu, dass viele Arbeiten auf und an der Brücke witterungsabhängig seien.

In Speyer hatten am Wochenende etwa 100 Demonstranten einen schnelleren Abschluss der Arbeiten gefordert. Händler beklagen demnach Umsatzeinbrüche, zudem sprechen Kritiker von einer stärkeren Umweltbelastung durch Verkehrsumleitungen. Einer der Unternehmer schloss eine Klage gegen Baufirma und Regierungspräsidium nicht aus.

Die rund 600 Meter lange Brücke bei Speyer ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Rhein-Neckar-Region. In den vergangenen Jahren überquerten täglich etwa 28 000 Fahrzeuge auf ihr den Rhein. Eine Untersuchung hatte erhebliche Defizite in der Tragfähigkeit gezeigt.

Dem Regierungspräsidium zufolge werden die Arbeiten voraussichtlich im Frühjahr 2022 abgeschlossen. Eine 24-Stunden-Baustelle würde keine Abhilfe schaffen, teilte die Sprecherin mit. "Aufgrund der Luftfeuchtigkeit können viele Arbeiten nicht in den Nachtstunden ausgeführt werden - hinzu käme die Lärmbelästigung durch Bebauung in unmittelbarer Nähe zur Brücke." Die Baukosten steigen wohl von rund 11 Millionen Euro auf mindestens 16,7 Millionen Euro.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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