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Afrikanische Schweinepest kommt immer näher

Nowogrod Bobrzanski  

Afrikanische Schweinepest kommt immer näher

03.12.2019, 03:55 Uhr | dpa

Afrikanische Schweinepest kommt immer näher. Männer in Schutzanzügen tragen bei einer Übung einen Sack

Männer in Schutzanzügen tragen bei einer Übung einen gefundenen Kadaver (Dummy). Foto: David Young/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist drei Wochen nach einem Ausbruch in Westpolen noch näher an Deutschland herangerückt. Der Virus sei bei einem verendeten Wildschwein in der Nähe von Nowogrod Bobrzanski nachgewiesen worden, sagte Ortsbürgermeister Pawel Mierzwiak am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Warschau. Der Ort liegt 42 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. "Bei einer Suchaktion westlich unserer Gemeinde haben wir noch ein weiteres totes Wildschwein gefunden. Es ist aber durch einen unsauberen Schuss verendet", sagte der Bürgermeister weiter. Der ASP-Erreger sei bei diesem Tier nicht nachgewiesen worden.

Auch der Deutsche Jagdverband wies auf Twitter mit Bezug auf Angaben polnischer Behörden darauf hin, dass die Seuche auf dem Vormarsch nach Westen sei.

Nowogrod Bobrzanski liegt im westlichen Teil der Woiwodschaft Lebus. In dieser Gegend nahe der Grenze zu Brandenburg gibt es seit Mitte November einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest. Begonnen hatte er in der Nähe der Ortschaften Nowa Sol und Slawa - rund 80 Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt. Mittlerweile wurde der Erreger bei mehreren Dutzend verendeten Wildschweinen in der Region festgestellt.

Am Montag hatte die Kreisstadt Zielona Gora (Grünberg) ihren Einwohnern untersagt, die umliegenden Wälder zu betreten. Laut Nachrichtenagentur PAP wurde das ASP-Virus dort bei vier toten Wildschweinen nachgewiesen. Zielona Gora liegt etwa 60 Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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