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Bonhof: Weisweiler der "eigentliche Vater" des Rhein-Derbys

Mönchengladbach  

Bonhof: Weisweiler der "eigentliche Vater" des Rhein-Derbys

03.12.2019, 06:38 Uhr | dpa

Bonhof: Weisweiler der "eigentliche Vater" des Rhein-Derbys. Rainer Bonhoff

Rainer Bonhof, Gladbacher Vize-Präsident, erinnert sich an die Zeit mit Hennes Weisweiler. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Mönchengladbach (dpa) - Ohne Hennes Weisweiler hätte es die heutige Rivalität zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln in dieser Form nicht gegeben - diese Ansicht vertritt Rainer Bonhof noch heute. "Ich würde behaupten: Er ist der eigentliche Vater dieses Derbys", sagte der Gladbacher Vize-Präsident im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

"Er wohnte ja in Köln und war Dozent an der Sporthochschule. Er hat uns eingetrichtert, dass wir in Köln nicht verlieren durften", berichtete der frühere Borussen-Profi und Weltmeister von 1974 weiter über die Zeit unter dem damaligen Borussen-Coach Weisweiler, der an diesem Donnerstag 100 Jahre alt geworden wäre.

Weisweiler, Mit-Begründer des 1. FC Köln, war zwischen 1964 und 1975 Trainer der Borussia und zwischen 1976 und 1980 beim FC. Laut Bonhof stachelte er seine Spieler vor den Duellen beider Clubs immer besonders an. "Aber auch wenn wir mal 1:1 da spielten, konntest du ihn drei Wochen nicht ertragen. Das war immer ein besonderer Anreiz", sagte der 67 Jahre alte Bonhof.

Das Rheinderby zwischen Gladbach und dem FC ist heute das größte in der Region und erinnert von der Rivalität der Club-Umfelder und der Fangruppen an das westfälische Derby zwischen dem FC Schalke und Borussia Dortmund. "Am Anfang war es auch nur ein Derby auf dem Platz, aber nicht im Umfeld. Das entwickelte sich erst daraus", sagte Bonhof weiter. Weisweiler war 1983 im Alter von lediglich 63 Jahren gestorben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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