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Heiko Scholz Interimscoach bei Dynamo: Vertrag bis 2021

Dresden  

Heiko Scholz Interimscoach bei Dynamo: Vertrag bis 2021

03.12.2019, 13:01 Uhr | dpa

Heiko Scholz Interimscoach bei Dynamo: Vertrag bis 2021. Heiko Scholz

Dresdens Interimstrainer Heiko Scholz. Foto: Hendrik Schmidt/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Auch der nächste Kandidat auf dem Trainerstuhl von Dynamo Dresden kommt aus dem Dunstkreis von Ralf Minge. Mit Heiko Scholz präsentierte der Sportgeschäftsführer überraschend einen ehemaligen Mitspieler als Interimstrainer. "Heiko Scholz wird die Mannschaft betreuen, bis wir eine Entscheidung zur Neubesetzung des Cheftrainerpostens getroffen haben", erklärte Sportgeschäftsführer Ralf Minge am Dienstag in einer Pressemitteilung. Zudem unterschrieb der 53-jährige Scholz einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021, ehe er am Dienstagnachmittag im Großen Garten der Elbestadt das erste Training nach der Trennung von Cheftrainer Cristian Fiel leitete.

"So ein Ding habe ich auch noch nicht gemacht, es ging sehr schnell, Lange überlegen brauchte ich nicht, Dynamo Dresden ist etwas Besonderes. Ich weiß aber auch um die Schwere der Arbeit, was hier in den nächsten Wochen verlangt wird", sagte der gebürtige Görlitzer Scholz nach der ersten Einheit im Dynamo-Outfit, dass er zuletzt von 1990 bis 1992 trug - an der Seite von Minge.

Als Trainer arbeitete er seit diesem Sommer und bis Dienstag zu seiner Vertragsauflösung beim finanziell angeschlagenen Regionalligisten FSV Wacker Nordhausen. Zuvor stand er beim Viertligisten 1. FC Lokomotive Leipzig und Viktoria Köln an der Seitenlinie. "Wir sind Heiko Scholz dankbar, dass er ohne zu zögern zugesagt hat und dass ihm die Verantwortlichen von Wacker Nordhausen dabei keine Steine in den Weg gelegt haben", meinte Minge.

Für Scholz ist es ein Aufstieg, denn er wird laut Minge "dem neuen Trainerstab als Assistent angehören". Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den SV Sandhausen bekommt Scholz mit U19-Trainer Willi Weiße selbst noch einen Assistenten an die Seite gestellt. Der Verein hatte am Montagabend auf die anhaltende sportliche Negativserie reagiert und Cheftrainer Fiel sowie Co-Trainer Patrick Mölzl mit sofortiger Wirkung beurlaubt.

Minge meinte in seiner Begründung zur Fiel-Trennung, "die Mannschaft braucht dringend einen neuen Impuls, um den Klassenerhalt noch zu erreichen". Auf der Mitgliederversammlung im November hatte das Vereinsidol Fehler in der Zusammenstellung des Kaders eingeräumt. Zugleich kündigte Minge in der Winterpause eine Transfer-Offensive an. Dafür stellte er 1,7 Millionen Euro in Aussicht.

Auch wenn die Fiel-Trennung einvernehmlich erfolgte, dürfte ein Teil der Summe sicher beim Trainerwechsel verloren gehen. Kapitän Marco Hartmann meinte am Dienstag nach dem Training: "Der Fokus liegt jetzt zurecht noch mehr auf der Mannschaft. Dem müssen wir ohne Umschweife gerecht werden."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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