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Graffiti und Unfall: 17-jähriger Verdächtiger

Bergen auf Rügen  

Graffiti und Unfall: 17-jähriger Verdächtiger

03.12.2019, 14:11 Uhr | dpa

Graffiti und Unfall: 17-jähriger Verdächtiger. Polizeistreife

Eine Polizeistreife fährt zu einem Einsatz. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Erst Parolen an die Wände gesprüht, dann betrunken Auto gefahren: Ein 17-Jähriger ist in Bergen auf Rügen in Gewahrsam genommen worden, nachdem er betrunken am Steuer eines Autos einen Unfall verursachte. Bei der Unfallaufnahme am späten Montagabend bemerkten die Polizisten Farbflecke an Händen und Kleidung des Jugendlichen, die mit der Farbe frisch gesprühter Graffiti übereinstimmte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. An den Fassaden von sieben Wohnhäusern und dem Sparkassengebäude waren mit grauer Farbe Schriftzüge wie "Fuck Cops" und "ACAB" (All cops are bastards) in einer Größe von bis zu vier Metern aufgetragen worden. Auch sieben Hakenkreuze wurden an die Wände geschmiert. Der Sachschaden beträgt laut Polizei etwa 5500 Euro.

Anschließend fuhr der Tatverdächtige mit einem Auto beim Ausparken gegen ein anderes Fahrzeug, dessen Besitzer die Polizei rief. Die Beamten stellten bei dem 17-Jährigen einen Atemalkoholwert von etwa 1,7 Promille fest. Eine Fahrerlaubnis besaß er nicht. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro. Die Polizei nahm den Jugendlichen mit ins Revier, wo er über Nacht bleiben musste, da er keinen Sorgeberechtigten übergeben werden konnte. Er leistete Widerstand und beleidigte die Beamten.

Der junge Mann ist laut Polizei schon wegen Sachbeschädigungen bekannt. Im November wurden in Bergen drei Anzeigen wegen Hakenkreuz-Sprühereien erstattet. Es werde geprüft, ob er auch für diese Straftaten in Betracht komme, teilte die Polizei mit. In die Ermittlungen gegen ihn ist der Staatsschutz einbezogen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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