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Mord aus Eifersucht: Mann ersticht seine Partnerin

Oldenburg  

Mord aus Eifersucht: Mann ersticht seine Partnerin

05.12.2019, 02:16 Uhr | dpa

Mord aus Eifersucht: Mann ersticht seine Partnerin. Landgericht Oldenburg

Ein Blick auf das Landgericht Oldenburg. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Wegen der Tötung seiner Lebensgefährtin muss sich ein 53-jähriger Mann seit Donnerstag in Oldenburg vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord vor: Der Mann soll die 34-Jährige am 2. Juli in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer erstochen haben. Der Täter sei eifersüchtig gewesen, "von Kontrollwahn besessen", wie es in der Anklageschrift heißt. Er habe nicht akzeptieren wollen, dass die Frau sich von ihm trennt. (Az.: 5 Ks 22/19)

Den Angaben nach griff er die Frau, die morgens auf einem Sofa lag, unvermittelt mit einem Cuttermesser an und verletzte sie schwer am Hals. Der Mann habe heimtückisch und aus niederen Beweggründen gehandelt, sagte die Staatsanwältin. Erst als die 16-jährige Tochter der Frau erwachte und um Hilfe schrie, ließ er von seinem Opfer ab.

Die Frau rettete sich nach dem Angriff noch in die Wohnung eines Nachbarn, obwohl ihre Luftröhre verletzt war. Sie starb dort an ihren Verletzungen. Der Mann verschanzte sich bewaffnet mit dem Messer noch drei Stunden lang in der eigenen Wohnung. Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei überwältigte ihn schließlich und nahm ihn fest. Er saß seitdem in Untersuchungshaft.

Zum Prozessauftakt sagte der Angeklagte, er könne sich an die Tat nicht erinnern. Nach Angaben eines Gerichtssprechers soll ein psychiatrischer Sachverständiger prüfen, wie schuldfähig der 53-Jährige ist.

Die Beziehung sei seit Beginn 2009 durch die Eifersucht des Mannes belastet gewesen, sagte die Staatsanwältin. 2019 habe der Angeklagte seine Partnerin auch gewürgt. Die Tochter der Toten sagte am ersten Verhandlungstag als Zeugin unter Ausschluss der Öffentlichkeit aus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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