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Abriss der Hochstraße Süd kostet mehr als 15 Millionen Euro

Ludwigshafen am Rhein  

Abriss der Hochstraße Süd kostet mehr als 15 Millionen Euro

05.12.2019, 13:48 Uhr | dpa

Abriss der Hochstraße Süd kostet mehr als 15 Millionen Euro. Sperrung der Hochstraße Süd in Rheinland Pfalz

Ein Mann geht an der Hochstraße Süd an einer Straßensperre vorbei. Foto: Uwe Anspach/dpa (Quelle: dpa)

Die Gesamtkosten für den Abriss der einsturzgefährdeten Hochstraße Süd in Ludwigshafen werden auf mehr als 15 Millionen Euro geschätzt. Das geht aus einer Vorlage der Verwaltung für die nächste Stadtratssitzung am kommenden Montag (9.12.) hervor, in der Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) über den aktuellen Stand informieren will. Zuvor hatte die Zeitung "Rheinpfalz" am Donnerstag darüber berichtet. Der Stadtrat soll den sofortigen Abriss der maroden Hochstraße Süd genehmigen. Zudem soll die Planung für ein neues Brücken-Bauwerk in Auftrag gegeben werden.

Wegen der Schäden war die wichtige Verkehrsachse Ende August gesperrt worden. Zuvor rollten darüber täglich etwa 60 000 Fahrzeuge. Am 22. November wurden die Sperrungen ausgeweitet, seither darf unter der Hochstraße Süd kein Verkehr mehr unterwegs sein, was auch Straßenbahnlinien betrifft. Die Süd-Trasse (B37) gilt zusammen mit der ebenfalls maroden Hochstraße Nord (B44) als wichtige Lebensader der Rhein-Neckar-Region.

Es wird in Ludwigshafen damit gerechnet, dass der Abriss der Hochstraße Süd spätestens Ende 2020 abgeschlossen sein könnte. Die eigentlichen Abrisskosten liegen laut der Vorlage für den Stadtrat bei rund 8,5 Millionen Euro, hinzu kommen Kosten etwa für den öffentlichen Nahverkehr und andere mit dem Abriss zusammenhängende Aufgaben und Maßnahmen. Die Stadt rechnet mit Zuschüssen von Bund und Land Rheinland-Pfalz. Der Zeitplan für einen Neubau steht noch nicht fest.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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