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Buttnmandl scheppern durch Berchtesgaden

Bischofswiesen  

Buttnmandl scheppern durch Berchtesgaden

05.12.2019, 15:37 Uhr | dpa

Buttnmandl scheppern durch Berchtesgaden. Buttnmandllauf in Berchtesgaden

Ein Krampus (l) läuft in Berchtesgaden den Buttnmandl und dem Nikolaus voraus. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Buttnmandl scheppern wieder durch das Berchtesgadener Land: Mit großen Glocken, die unablässig bimmeln, begleiten die wilden Gestalten den Nikolaus bei seinen Besuchen in den Familien. Zuschauer konnten das Spektakel am Donnerstag beim Buttnmandllaufen der Bundeswehr verfolgen. Seit 1962 zieht der Heilige St. Nikolaus dabei unter den Blicken zahlreicher Schaulustiger mit seinen Buttnmandln, Kramperln, dem Knecht Ruprecht und vielen Engerln am 5. Dezember von der Gebirgsjägerkaserne nach Berchtesgaden.

Die Tradition an sich ist jedoch viel älter, und mit Ausnahme der Bundeswehrveranstaltung findet der Einkehrbrauch ohne Öffentlichkeit statt. Dabei ziehen die Bassen genannten Gruppen bei Einbruch der Dunkelheit von Haus zu Haus. Alle Blicke ziehen dabei die in reichlich ausgedroschenes Stroh eingebundenen Buttnmandl auf sich. Sie tragen ebenso wie ihre in Felle gekleideten Begleiter furchterregende Masken und eine Rute, mit der sie auch gerne mal ausholen.

Die genau festgelegten Regeln des Brauches, einzelne Figuren und deren Kleidung weichen je nach Gruppe voneinander ab. Der christliche Nikolaus trägt jedoch üblicherweise die Kleidung eines Bischofs. Vielfach wird er vom Nikoloweibl, einem in Mädchentracht gekleideten Jungen, begleitet. Durch das Buttn - Scheppern oder Rütteln - großer Glocken sollte nach Angaben der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH ursprünglich die winterliche Natur bereits zu diesem frühen Zeitpunkt wieder erweckt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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