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Generalstreik in Frankreich trifft Reisende im Südwesten

Mannheim  

Generalstreik in Frankreich trifft Reisende im Südwesten

05.12.2019, 15:55 Uhr | dpa

Generalstreik in Frankreich trifft Reisende im Südwesten. Generalstreik in Frankreich

Rote Lichter und leere Gleise sind am Bahnhof Perrache in Lyon zu sehen. Foto: Laurent Cipriani/AP/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Generalstreik in Frankreich hat sich auch auf Pendler und Reisende im Südwesten ausgewirkt. Nach Angaben der Deutschen Bahn fielen die Zugfahrten von und ins Nachbarland am Donnerstag aus. Betroffen seien die ICE-Verbindungen von Frankfurt über Mannheim und Saarbrücken nach Paris sowie von München über Stuttgart und Straßburg nach Paris. Auch die TGV-Verbindung Frankfurt-Mannheim-Straßburg-Marseille fuhr nicht.

Die Lage am Mannheimer Hauptbahnhof blieb jedoch trotz der Ausfälle entspannt. Es habe keine Auswirkungen gegeben, sagte ein Sprecherin der Bundespolizei. An Streiktagen finden der Deutschen Bahn zufolge im Fernverkehr keine Zugfahrten von und nach Frankreich statt. Die Züge würden auf deutschem Boden enden und wieder umkehren.

"Es ist damit zu rechnen, dass der Streik ausgeweitet wird und mehrere Tage andauert", teilte die Bahn in einer Verkehrsmeldung mit. Sie rief Reisende dazu auf, sich im Internet zu informieren und bot eine kostenlose Umbuchung an. Es wird einer der größten Streiks der vergangenen Jahre erwartet, der Frankreich komplett lahmlegen könnte. Grund ist eine geplante Rentenreform.

Von den Streiks war auch die Straßenbahnverbindung zwischen Kehl und Straßburg betroffen. Die Linie fuhr einem Stadtsprecher zufolge am Donnerstag nicht. Auch an möglichen weiteren Streiktagen werde die grenzüberschreitende Verbindung nicht betrieben.

An den Flughäfen im Südwesten gab es aber kaum Beeinträchtigungen. In Stuttgart fanden einer Sprecherin zufolge alle Flüge wie geplant statt. Nur vereinzelt habe es Verspätungen gegeben. Vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden starten nach eigenen Angaben ohnehin keine Maschinen in Richtung Frankreich.

Die Lufthansa hatte zuvor Frankreich-Reisende dazu aufgerufen, sich im Internet zu informieren. Am Donnerstag wurden nach Angaben eines Sprechers neun Flüge gestrichen - unter anderem nach Paris, Lyon und Marseille.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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