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Dresden gegen Sandhausen vor Neuanfang

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Dresden gegen Sandhausen vor Neuanfang

06.12.2019, 12:19 Uhr | dpa

Dresden gegen Sandhausen vor Neuanfang. Heiko Scholz

Dynamos Interimstrainer Heiko Scholz steckt beim Mannschaftstraining ein Hütchen auf eine Stange. Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Dresden (dpa) – Neustart mit echten Kerlen: Heiko Scholz will Schlusslicht Dynamo Dresden mit zweckmäßigem und einfachen Fußball schnell aus dem Tabellenkeller der 2. Bundesliga führen. Der Anfang soll am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) mit einem Sieg gegen den SV Sandhausen gelingen. Dafür hat sich Interimstrainer Scholz bestens vorbereitet.

"Wir wissen fast alles über Sandhausen", sagte der Nachfolger von Cristian Fiel am Freitag. Sandhausen spiele einen "sehr robusten und einfachen Fußball" und liegt damit genau auf der Wellenlänge von Scholz. Denn der 53-Jährige will Dynamo "zweckmäßig und einfach" spielen lassen, "um die nötigen Punkte zu holen und in der zweiten Halbserie noch eine Chance zu haben".

Gegner Sandhausen gefällt sich unterdessen trotz des Stuttgart-Siegs in der Rolle des Außenseiters. "Wir lassen uns nicht in die Favoritenrolle drängen", sagte Trainer Uwe Koschinat: "Das Spiel wird sehr schwer, weil die Dresdner, die danach noch zwei Auswärtsspiele bis zur Winterpause haben, gegen uns bis an die Zähne bewaffnet sein werden."

Für Dresdens Überlebenskampf räumt der unter der Woche von Regionalligist Wacker Nordhausen geholte Scholz allen dieselbe Chance ein. "Das ist jetzt Punkt null, es geht wieder bei null los. Aber dafür brauchen wir Kerle", betonte der einstige Dynamo-Spieler. Funktionieren soll das mit robustem und schnörkellosem Spiel: "Es braucht keinen Hurra-Fußball, sondern Punkte." Unter Vorgänger Fiel gab es für Dresden zwar häufig Lob vom Gegner, aber nur selten Punkte.

Jetzt sollen erfahrene Spieler vorangehen und Verantwortung übernehmen. Das Problem: In Patrick Ebert (Muskelfaserriss) und Marco Hartmann (Achillessehnenbeschwerden) fehlen gegen Sandhausen zwei der Führungspersönlichkeiten Dynamos. Stürmer Alexander Jeremejeff, mit drei Toren zweitbester Angreifer, und Defensiv-Allrounder Jannis Nikolaou sind noch fraglich. 

Personell hat Scholz also nicht die besten Voraussetzungen, um den Dresdner Negativlauf zu stoppen. Sieben der vergangenen acht Spiele hat die Mannschaft verloren. Dabei kassierte man 16 Gegentore und erzielte selbst nur magere fünf Treffer. Sandhausen ist dagegen seit fünf Spielen ungeschlagen und steht nach dem überraschenden Sieg gegen Stuttgart im sicheren Mittelfeld der Tabelle.

Scholz geht es letztlich auch darum, seinen Spielern ein gewisses Selbstverständnis zurückzugeben. "Wir sind immer noch Dynamo Dresden, da muss es abgehen, wenn es rausgeht. Auch wenn Fehler passieren, braucht es am Ende alle Tugenden", sagte der Trainer. Von 1990 bis 1992 spielte Scholz selbst für Dynamo und weiß daher nur zu gut, wovon er redet. Nun müssen den Worten auch Ergebnisse folgen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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