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Laser und Linsen: Zeiss Meditec verdient mehr Geld

Jena  

Laser und Linsen: Zeiss Meditec verdient mehr Geld

06.12.2019, 13:13 Uhr | dpa

Laser und Linsen: Zeiss Meditec verdient mehr Geld. Carl Zeiss Meditec

Das Gebäude der Carl Zeiss Meditec AG. Foto: Bodo Schackow/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Aktionäre des Jenaer Medizintechnikkonzerns Carl Zeiss Meditec können nach einem weiteren Rekordjahr mit einer höheren Dividende rechnen. Als Reaktion auf ein deutliches Plus bei Umsatz und Gewinn soll die Ausschüttung auf 0,65 Euro pro Aktie steigen, sagte Vorstandschef Ludwin Monz am Freitag bei der Vorlage der Zahlen für das im September abgeschlossene Geschäftsjahr in Jena. Im vergangenen Jahr hatte Zeiss Meditec 0,55 Euro pro Anteilsschein gezahlt. Über die Höhe der Dividende des MDax-Unternehmens entscheidet letztlich die Aktionärsversammlung am 24. März 2020.

Die Jenaer Tochter des Optik- und Elektronikkonzerns Carl Zeiss AG (Oberkochen) entwickelt und produziert vor allem Operationsmikroskope, Geräte für Augenuntersuchungen, Laser sowie künstliche Linsen für trübe Augen beim sogenannten Grauen Star. Beschäftigt werden mehr als 3200 Mitarbeiter im In- und Ausland.

Der Überschuss stieg im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018/19 um rund 27 Prozent auf 160,6 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 13,9 Prozent auf rund 1,46 Milliarden Euro zu. "Eine Serie neuer Produkte hat das Wachstum befeuert", sagte Monz. Als Beispiel nannte er neue Geräte zur Untersuchung der Netzhaut des Auges, die sehr schnell hochwertige Bilder lieferten. "Es sind nur wenige Sekunden für die Untersuchung nötig."

Der Thüringer Medizintechnikkonzern profitiert seit Jahren von einer steigenden Zahl an Augenbehandlungen durch eine alternde Bevölkerung in vielen Teilen der Welt. Das größte Wachstum gab es im vergangenen Geschäftsjahr mit fast 21 Prozent in Asien. "Am stärksten waren China, Südkorea aber auch Japan", sagte Monz.

Im bereits begonnenen Geschäftsjahr will Carl Zeiss Meditec schneller als der Markt wachsen. "Wir wollen weiter Marktanteile gewinnen", so der Vorstandschef. Geplant seien kräftige Investitionen - erneut in neue Produkte und das Vertriebsnetz. Das erreichte Ertragsniveau solle abgesichert werden. Die Gewinnmarge solle in einer Spanne von 17 bis 19 Prozent liegen.

Im vergangenen Geschäftsjahr belief sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 264,7 Millionen Euro und lag damit um rund ein Drittel über dem Vorjahreswert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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