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Tullner: Schritt bei Vergleichbarkeit von Schulabschlüssen

Magdeburg  

Tullner: Schritt bei Vergleichbarkeit von Schulabschlüssen

06.12.2019, 15:28 Uhr | dpa

Tullner: Schritt bei Vergleichbarkeit von Schulabschlüssen. Marco Tullner (CDU)

Marco Tullner (CDU), Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Ein neuer Kompromiss der Kultusminister wird aus Sicht von Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner dafür sorgen, dass die Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse steigt. "Ich bin froh, dass sich die Länder auf einen neuen Fahrplan verständigt haben", sagte der CDU-Politiker am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Damit werden wir gerade bei der Vergleichbarkeit der Abschlüsse einen wesentlichen Schritt nach vorn machen." Er reagierte damit auf einen Beschluss der Kultusministerkonferenz, statt des gescheiterten Nationalen Bildungsrats ein Ersatzgremium einzurichten.

Lange wurde daran gearbeitet, einen Nationalen Bildungsrat einzusetzen, in dem neben den Ländern auch der Bund Mitspracherecht hat. Das war zuletzt an Vetos aus Baden-Württemberg und Bayern gescheitert, die zu viel Einfluss aus Berlin befürchtet hatten.

Bildung ist traditionell Sache der Länder. Doch die Kultusminister versuchen auch auf die immer wieder zu hörenden Klagen zu reagieren, dass Abschlüsse zu unterschiedlich sind und Umzüge von Schülerinnen und Schülern von einem Bundesland zum anderen ebenso erschweren wie die Vergleichbarkeit. Erst vor wenigen Tagen hatte die Industrie- und Handelskammer Magdeburg gefordert, dass alle Schulabschlüsse bundesweit vereinheitlicht werden müssten.

Das neue Gremium soll die Kultusminister künftig wissenschaftlich beraten und helfen, das Bildungswesen weiterzuentwickeln und die Vergleichbarkeit zu erhöhen. "Der Bildungsföderalismus beweist damit seinen Reformwillen", kommentierte Sachsen-Anhalts Bildungsminister Tullner. Details würden in den kommenden Monaten beraten. Zudem werde an einer Länder-Vereinbarung gearbeitet, die klare und konkrete Vereinbarungen umfassen werde. Das sei der richtige Weg, so Tullner. "Mit regionalen Befindlichkeiten werden wir die Herausforderungen der Zukunft nicht meistern können."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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