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Masten müssen weg: "Seute Deern" für Rückbau vorbereitet

Bremerhaven  

Masten müssen weg: "Seute Deern" für Rückbau vorbereitet

06.12.2019, 15:57 Uhr | dpa

Masten müssen weg: "Seute Deern" für Rückbau vorbereitet. Das Museumsschiff "Seute Deern"

Das Museumsschiff "Seute Deern" liegt im Becken des Museumshafens in Bremerhaven. Foto: Patrik Stollarz/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach der Millionen-Zusage vom Bund für die Rekonstruktion des Bremerhavener Museumsschiffes "Seute Deern" wird der geplante Rückbau vorbereitet. Noch vor Weihnachten werden die Masten der maroden Bark demontiert, wie der Projektleiter des Deutschen Schifffahrtsmuseums, Lars Kröger, am Freitag ankündigte. Sie werden eingelagert und für den Neubau gesichert.

Anfang 2020 soll der Holzsegler innerhalb des Alten Hafens mithilfe von Winden an einen neuen Standort gezogen werden. Der neue Liegeplatz werde vom restlichen Hafenbecken mit Containern und Sandsäcken abgetrennt. "Wir ziehen eine Art Mauer", sagte Kröger. Neben und unter dem Schiff werde Sand aufgeschüttet, damit es stabil auf Grund liegen könne. Anschließend könnten die Pumpen abgeschaltet werden, die den Segler derzeit über Wasser halten.

Im nächsten Schritt werde das Schiff für die Rekonstruktion dokumentiert. "Das Verfahren ist mit der Denkmalpflege abgesprochen", sagte Kröger. Alle erhaltungswürdigen Bauteile sollten abgebaut werden, etwa die Stahlbeschläge und der Steuerkasten. Ein Gutachten hatte dem Wahrzeichen der Stadt einen "konstruktiven Totalschaden" bescheinigt. Es sollte ursprünglich abgewrackt werden. Dann kündigte der Bund überraschend an, 46 Millionen Euro für einen Nachbau zur Verfügung zu stellen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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