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Bundesregierung fordert erneut russische Hilfe in Mordfall

Paris  

Bundesregierung fordert erneut russische Hilfe in Mordfall

09.12.2019, 13:11 Uhr | dpa

Bundesregierung fordert erneut russische Hilfe in Mordfall. Ulrike Demmer nimmt an einer Pressekonferenz teil

Die Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Sophia Kembowski/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) – Kurz vor dem Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Paris hat die Bundesregierung Russland erneut zur Kooperation bei der Aufklärung des Mordes an einem Georgier in Berlin aufgefordert. Man halte eine "ernsthafte und unverzügliche Mitwirkung der russischen Behörden weiterhin für geboten", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Montag in Berlin. Die Bundesregierung sei "weiterhin bestürzt über die Tat".

Wegen fehlender Kooperation bei der Aufklärung des mutmaßlichen Auftragsmords am 23. August im Kleinen Tiergarten in Berlin hatte die Bundesregierung zwei russische Diplomaten ausgewiesen. Die von Moskau angekündigte Reaktion steht noch aus.

Die deutschen Sicherheitsbehörden und die Bundesregierung hätten "verschiedene russische Stellen mit Anfragen zu dem Fall befasst", sagte Demmer. Genauer wollte sie es nicht sagen. Russland weist die Vorwürfe zurück. Der Generalbundesanwalt hat wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Falls die Ermittlungen übernommen.

Merkel und Putin kommen am Nachmittag (15.05 Uhr) vor dem Gipfel zum Ukraine-Konflikt in Paris zu einem Einzelgespräch zusammen. Anschließend spricht Merkel auch mit den anderen beiden Gipfelteilnehmern, Wolodymyr Selenskyj und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, bevor der Gipfel gegen 16.20 Uhr beginnt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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