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Dienstwagen von Regierungschef im Mittelfeld bei CO2-Ausstoß

Potsdam  

Dienstwagen von Regierungschef im Mittelfeld bei CO2-Ausstoß

09.12.2019, 13:34 Uhr | dpa

Dienstwagen von Regierungschef im Mittelfeld bei CO2-Ausstoß. Dietmar Woidke spricht beim Landesparteitag

Dietmar Woidke, Vorsitzender der SPD Brandenburg, spricht beim Landesparteitag. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Dienstwagen von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) rangiert mit dem Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) im bundesweiten Vergleich auf dem sechsten Platz. Woidkes Mercedes S-Klasse von 2018 stoße im Realbetrieb 239 Gramm CO2 pro Kilometer aus, wie aus einer am Montag veröffentlichten Erhebung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hervorgeht. Der Diesel mit einer Leistung von 210 Kilowatt kommt auf einen Normverbrauch von sechs Litern pro 100 Kilometer. Im vergangenen Jahr landete Woidkes damaliger Dienstwagen mit 227 Gramm CO2 pro Kilometer auf dem achten Platz.

Den umweltschädlichsten Dienstwagen der Länderchefs hat laut DUH erneut Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Sein Mercedes stößt demnach real 408 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Am umweltfreundlichsten ist dem Verein zufolge Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) unterwegs. Sein Dienstwagen - ein Hybrid-Mercedes E-Klasse - erzeugt laut DUH real 200 Gramm CO2 je Kilometer.

Brandenburg kommt mit seiner ganzen Dienstwagenflotte im Länderranking der DUH auf den fünftniedrigsten Durchschnittswert beim Ausstoß von CO2 im Realbetrieb. Innerhalb der Brandenburger Landesregierung pusten demnach die Dienstwagen der bisherigen Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) und des bisherigen Finanzministers Christian Görke (Linke) mit jeweils 252 Gramm CO2 pro Kilometer am meisten Kohlendioxid aus. Beide waren mit einem BMW 7er Hybrid unterwegs.

Die Definition realer Ausstoß der DUH ist nicht identisch mit den Angaben zum offiziellen CO2-Normausstoß der Autohersteller, die deutlich tiefer liegen. Bei ihrer eigenen Erhebung stützt sich die Umwelthilfe auf Daten des Umweltforschungsverbunds ICCT.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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