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Prozess um Gruppenvergewaltigung macht Pause

Freiburg im Breisgau  

Prozess um Gruppenvergewaltigung macht Pause

10.12.2019, 01:26 Uhr | dpa

Prozess um Gruppenvergewaltigung macht Pause. Angeklagte im Gruppenvergewaltigungs-Prozess

Angeklagte im Gruppenvergewaltigungs-Prozess im Landgericht in Freiburg. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen vor einer Disco in Freiburg will das Gericht vor Weihnachten an fünf Verhandlungstagen rund 15 Zeugen hören. Aussagen sollen unter anderem Polizeibeamte und Rechtsmediziner sowie Besucher der Disco, sagte ein Sprecher des Landgerichts Freiburg am Dienstag. Es gehe dabei vor allem um Details polizeilicher Ermittlungen. Ziel sei es, die Tatvorwürfe aufzuklären. Letzter Verhandlungstag in diesem Jahr sei der 19. Dezember. Danach gehe der Prozess in eine drei Wochen dauernde Pause. Fortgesetzt werde er vom 9. Januar an. Terminiert sind bislang Prozesstage bis Ende März nächsten Jahres.

Ob bis dahin Urteile möglich sind, sei noch unklar, sagte der Vorsitzende Richter Stefan Bürgelin. Wegen der umfangreichen Beweisaufnahme, der Schwere der Vorwürfe und der Vielzahl der Beteiligten seien Prognosen schwierig.

Angeklagt sind elf Männer im Alter von 18 Jahren bis 30 Jahren, die meisten von ihnen Flüchtlinge, wegen Vergewaltigung oder unterlassener Hilfeleistung. Ihnen wird vorgeworfen, Mitte Oktober des vergangenen Jahres die 18-Jährige nachts in Freiburg nach einem Discobesuch in einem Gebüsch vergewaltigt oder ihr nicht geholfen zu haben. Sie bestreiten dies oder schweigen zu den Vorwürfen.

Am Dienstag sagten als Zeugen eine Kriminalbeamtin sowie Freunde und Bekannte der Angeklagten aus. Es war der 22. Verhandlungstag in dem Strafprozess, der Ende Juni begonnen hat. Der Prozess wird am Mittwoch (11. Dezember) mit weiteren Zeugenvernehmungen fortgesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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