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Weihnachtsbäume werden Opfer von Dieben und Vandalen

Freiburg im Breisgau  

Weihnachtsbäume werden Opfer von Dieben und Vandalen

10.12.2019, 12:27 Uhr | dpa

Weihnachtsbäume werden Opfer von Dieben und Vandalen. Polizei

Polizist in Uniform. Foto: Jens Büttner/zb/dpa (Quelle: dpa)

Diebe und Vandalen haben in den vergangen Tagen im Südwesten auch Weihnachtsbäume ins Visier genommen. Für Menschen in Freiburg gab es am Freitagmorgen eine böse Überraschung: Statt des rund acht Meter hohen Weihnachtsbaums mit Lichterkette stand an der Stelle in der Innenstadt am Nikolaustag nur noch ein Baumstumpf. Unbekannte hatten laut einer Sprecherin der Polizei den Baum vermutlich in der Nacht abgesägt.

Wie die Diebe ihren vorweihnachtlichen Beutezug organisiert und durchgezogen haben, bleibt nach wie vor ein Rätsel: Der Transport sei irrsinnig aufwendig, sagte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag. Wie eine Sprecherin der Polizei sagte, hatten die Diebe den abgesägten Baum vermutlich entweder mit einem entsprechenden Transporter weggefahren oder aber mit vielen Helfern weggetragen. "Was die damit vorhaben, ist die Frage."

Eher unwahrscheinlich sei, dass die Diebe den Baum noch vor Ort in kleinere Stücke zersägt hätten - "dann hätte man da die Sägespäne gefunden", sagte eine Polizeisprecherin. Weil der Baum aus dem eigenen Wald sei, bestehe der Schaden vor allem aus dem Aufwand, den neuen Baum anzukarren, sagte die Stadtsprecherin. Die Stadt hat Anzeige gegen unbekannt erstattet und will den Weihnachtsbaum noch im Laufe der Woche ersetzen. Zuvor hatte die "Badische Zeitung" über den Vorfall berichtet.

In Backnang (Rems-Murr-Kreis) beschmierten unbekannte Täter etwa 300 Christbäume mit Buttersäure. Am Montagmorgen bemerkte ein Mitarbeiter des betroffenen Weihnachtsbaumhändlers den stechenden Gestank. Wie ein Sprecher der Polizei am Montag erklärte, ließen sich die Nadelbäume nicht mehr reinigen - allen Bäumen blieb nur noch die Entsorgung. Der Schaden liegt bei mindestens 6000 Euro. Wer hinter der Tat stecken könnte, war am Dienstag noch unklar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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