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Gewerkschaft will "Mehr Geld für Bildung"

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Gewerkschaft will "Mehr Geld für Bildung"

10.12.2019, 13:13 Uhr | dpa

"Mehr Geld für Bildung" fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Mecklenburg-Vorpommern - mehr als 8000 Unterschriften hat sie dafür gesammelt. Diese übergaben die Landesvorsitzenden, Annett Lindner und Maik Walm, am Dienstag an Landtagspräsidentin Birgit Hesse. Hintergrund ist die geplante Verabschiedung des Doppelhaushalts 2020/21 in dieser Woche im Landtag.

Eine der zentralen Forderungen der Gewerkschaft in der Petition "Respekt" ist die Verbesserung der Situation in der Lehrerschaft. Von den rund 11 000 Lehrern seien 66 Prozent älter als 50 Jahre, bis 2030 werden 8700 Lehrer in Ruhestand gehen. Es ist völlig unklar, wie viele von ihnen durch neues Personal ersetzt werden können.

Gleichzeitig sei die Lage bei der Lehrerausbildung problematisch. Je nach Lehramt erreichen zwischen 30 und 85 Prozent der Lehramtsstudenten in Mecklenburg-Vorpommern nicht das erste Staatsexamen. 25 Prozent der ausgeschriebenen Referendariatsplätze könnten nicht besetzt werden.

Bei der "starken bundesweiten Konkurrenz" müssten Schulen als Arbeitsplatz deutlich attraktiver werden, damit möglichst viele Lehrkräfte mit Berufserfahrung blieben und neue kämen, erklärte Walm. "Dafür brauchen wir möglichst schnell mehr Geld für die Bildung und wir brauchen einen verbindlichen Vertrag über die Maßnahmen der Zukunft!"

Durch die Einstellung jüngerer Lehrkräfte und Seiteneinsteiger werde das Land in den kommenden Jahren finanzielle Mittel einsparen, die in der Regel an das Finanzministerium zurückgingen, erklärte Walm. "Die GEW M-V will erreichen, dass das Land dieses Geld im Bildungshaushalt belässt und mit dieser demografischen Rendite die Schulen finanziell besser ausstattet."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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