Sie sind hier: Home > Regional >

Erschossenes Zebra: Ermittlungen gegen Schützen eingestellt

Thelkow  

Erschossenes Zebra: Ermittlungen gegen Schützen eingestellt

10.12.2019, 16:04 Uhr | dpa

Erschossenes Zebra: Ermittlungen gegen Schützen eingestellt. Totes Zebra

Angelo Madel, Zirkus-Dompteur, kniet neben dem toten Zebra Pumba. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv (Quelle: dpa)

Rund zweieinhalb Monate nach dem tödlichen Schuss eines Mitarbeiters der Tierrettung der Feuerwehr Rostock auf das entlaufene Zebra Pumba hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. "Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass dem Schützen kein strafrechtlich relevantes Verhalten vorzuwerfen ist", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Rostock am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. In die Beurteilung sei unter anderem eingeflossen, dass das Tier zuvor auf der Autobahn 20 einen Schaden von rund 20 000 Euro verursacht hatte. Es sei auch nicht auszuschließen gewesen, dass das Zebra noch auf eine nahe Landstraße gelangt wäre.

Zudem wäre es extrem schwierig gewesen, die Dosierung des Narkosemittels bei dem damaligen Zustand des Tieres nach mehrstündiger Flucht so einzustellen, dass das Tier nicht daran gestorben oder gar nicht erst in den Schlaf gefallen wäre. Das Tier war zusammen mit einem zweiten Zebra Anfang Oktober nachts in Tessin aus einem Zirkus entlaufen und hatte auf der A 20 einen Unfall verursacht. Das zweite Tier konnte schnell eingefangen werden. Nach mehreren Stunden fand die Verfolgung Pumbas durch Zirkusmitarbeiter und der Polizei bei Liepen (Landkreis Rostock) ihr Ende.

Der Tod Pumbas hatte heftige Diskussionen ausgelöst. Die Distanz, aus der das Tier erschossen wurde, war zunächst unklar. Wie der Staatsanwalt sagte, war am Montag eine weitere Anzeige gegen den Schützen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingetroffen. Diese Anzeige sei aber noch nicht bearbeitet worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal