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Vorerst kein IC Hamburg-Kopenhagen mehr über Puttgarden

Fehmarn  

Vorerst kein IC Hamburg-Kopenhagen mehr über Puttgarden

11.12.2019, 07:15 Uhr | dpa

Vorerst kein IC Hamburg-Kopenhagen mehr über Puttgarden. Ein Arbeiter geht über eine nicht fertige Gleisanlage

Ein Arbeiter geht über eine nicht fertige Gleisanlage der Bahn. Foto: Lukas Schulze/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Von Sonntag an macht der Intercity Hamburg-Kopenhagen einen großen Bogen um Lübeck und die Ostseeinsel Fehmarn. Mit Inkrafttreten des neuen Fahrplans werden die IC-Züge der Linie Hamburg-Kopenhagen, die bisher über Lübeck, Puttgarden und Rödby fuhren, für die nächsten Jahre über die Festlandroute via Padborg umgeleitet. "Grund dafür sind Bauarbeiten an der Bahnstrecke in Dänemark im Zusammenhang mit dem geplanten Ostseetunnel zwischen Dänemark und Deutschland", sagte eine Bahnsprecherin. Wo der Zug in Schleswig-Holstein halten wird, sei aber noch ungewiss.

Auf der Route über Padborg werden nach Angaben der Bahn täglich drei umsteigefreie Verbindungen in die dänische Hauptstadt angeboten. Bislang fuhren bis zu sechs Zugpaare täglich. "Wir setzen jedoch längere Züge ein, so dass die tägliche Platzkapazität insgesamt gleich bleiben wird", sagte die Sprecherin. Auf der bisherigen Route über die Ostseeinsel Fehmarn war die Länge der Züge durch die Kapazität der Fährschiffe zwischen Puttgarden und Rödby begrenzt.

Die Fahrzeit mit dem IC nach Kopenhagen verkürzt sich laut Bahn um rund 30 Minuten auf etwa vier Stunden und 40 Minuten. Wer von Lübeck aus mit dem Zug nach Kopenhagen will, muss allerdings den Umweg über Hamburg in Kauf nehmen.

Wer von Lübeck nach Fehmarn will, kann zwischen Juni und Oktober auch die IC-Verbindung Fehmarn-Lübeck-Köln nutzen. Die Züge verkehren nach Angaben der Bahn vom 14. Juni bis zum 14. September täglich und vom 15. September bis 29. Oktober von Freitag bis Montag. Die Fahrten beginnen und enden in Burg auf Fehmarn.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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