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Windkraftfirma und Stadtwerke wollen mit Rabatten werben

Lübs  

Windkraftfirma und Stadtwerke wollen mit Rabatten werben

11.12.2019, 13:24 Uhr | dpa

Windkraftfirma und Stadtwerke wollen mit Rabatten werben. Windräder

Windräder vor einem farbenprächtig leuchtenden Morgenhimmel. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Eine Windkraftfirma aus Brandenburg wirbt mit Stromrabatten bei Dorfbewohnern für mehr Akzeptanz von Windrädern. "Wir haben als erstes Stadtwerk in Mecklenburg-Vorpommern dafür einen Vertrag mit der Enertrag AG (Dauerthal) geschlossen", sagte der Geschäftsführer der Torgelower Stadtwerke Dennis Gutgesell am Mittwoch. Sollte der - in der Region umstrittene - Windpark bei Lübs (Vorpommern-Greifswald) gebaut werden, könnten Anwohner über die Stadtwerke "Grünstrom" beziehen, der durch Rabatte des Windparkbetreibers deutlich preiswerter als bisheriger Strom sein soll. Je nach Anzahl der Anwohner könnten die Strompreise nach Angaben des Anbieters bis zu 50 Prozent niedriger liegen.

"Wir sind für den Ausbau erneuerbarer Energien", sagte Gutgesell. Aber die Interessen von Anwohnern müssten dabei besser als bisher berücksichtigt werden. Enertrag hat seinen Schwerpunkt in der Uckermark und wird mit mehr als 400 Mitarbeitern zu den größten regionalen Windparkbetreibern gezählt. Ähnliche Stromrabattverträge gebe es in Prenzlau und Schwedt (Brandenburg), sagte Gutgesell.

Bei Lübs am Rande des Niedermoorgebietes "Große Friedländer Wiese" ist der Bau von 12 bis zu 240 Meter hohen Windrädern geplant. Einen Zeitplan gibt es noch nicht. Zuletzt hatte Landesagrarminister Till Backhaus (SPD) den Windrad-Bau in dem Moorgebiet ebenso abgelehnt wie die Deutsche Wildtierstiftung (Klepelshagen/Hamburg). Der Kreistag Vorpommern-Greifswald beschloss einen Stopp für den Bau neuer Windräder.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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