Sie sind hier: Home > Regional >

Innenminister Beuth für härtere Strafen bei Gewalt im Sport

Wiesbaden  

Innenminister Beuth für härtere Strafen bei Gewalt im Sport

11.12.2019, 14:12 Uhr | dpa

Innenminister Beuth für härtere Strafen bei Gewalt im Sport. Peter Beuth (CDU) spricht auf einer Pressekonferenz

Peter Beuth (CDU), hessischer Innenminister, spricht auf einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Verfassungsschutzberichts des Landes. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Härtere Strafen und Sanktionen bei Gewalt im Sport hat Innenminister Peter Beuth (CDU) gefordert. Bei der Plenarsitzung des hessischen Landtags am Mittwoch in Wiesbaden sagte er: "Gewalt ist immer, in jedem Zusammenhang zu ächten." Abgeordnete aller Fraktionen kritisierten ebenfalls die Verrohung im Sport. Vor allem respektloses Verhalten gegenüber Schiedsrichter sei zu verachten. Gewalt neben und auf dem Fußballplatz bringe zudem das Ehrenamt in Gefahr.

"Wir wollen, wir brauchen den Sport fair, respektvoll und gewaltfrei", betonte der Innenminister. "Es ist wichtig, dass wir die Integrität des Sports erhalten." Widerrechtliches Verhalten auf dem Sportplatz solle nach Meinung von Beuth klar sanktioniert werden. Der Minister forderte eine klare Haltung der Sportverbände, "damit wir uns den friedlichen Sport erhalten".

Nach Attacken gegen Schiedsrichter im Amateurfußball hatten die Regierungsfraktion von CDU und Grünen einen Antrag zum gewaltfreien Wettkampf und sportlicher Fairness im hessischen Landtag gestellt. Diesem wurde bei Enthaltung der AfD zugestimmt.

Ein besonders brutaler Fall von Attacken gegen Schiedsrichter machte im Oktober Schlagzeilen, als ein Unparteiischer in der Partie des FSV Münster gegen TV Semd in der hessischen C-Liga Dieburg von einem Spieler der Gastgeber bewusstlos geschlagen wurde.

"Jeder einzelne Übergriff ist einer zu viel", sagte der SPD-Abgeordnete Oliver Ulloth. Man solle nicht über den Schiedsrichter schimpfen, sondern sich eher vor jedem Spiel dafür bedanken, dass gespielt werden könne, mahnte Stefan Müller von der FDP-Fraktion. Das Verhalten auf dem Fußballplatz sei "ein Spiegelbild der Gesellschaft", erklärte der AfD-Abgeordnete Dirk Gaw.

Strafmaßnahmen gegen Gewalttäter im Sport werden landesübergreifend debattiert. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl hatte sich etwa für das Verhängen von Fahrverboten gegen Randalierer und Chaoten ausgesprochen und war dabei von seinem nordrhein-westfälischen Amtskollegen Herbert Reul (beide CDU) unterstützt worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal