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Glawe: Fehlende Mitarbeiterwohnungen Problem für Gastgewerbe

Rostock  

Glawe: Fehlende Mitarbeiterwohnungen Problem für Gastgewerbe

11.12.2019, 14:47 Uhr | dpa

Glawe: Fehlende Mitarbeiterwohnungen Problem für Gastgewerbe. Wirtschaftsminister Glawe

Harry Glawe, Wirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Stefan Sauer/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Fehlende Mitarbeiterwohnungen sind eines der Hauptprobleme bei der Fachkräftegewinnung im Gastgewerbe. Dem wolle das Wirtschaftsministerium mit einer neuen Richtlinie entgegenwirken, sagte Minister Harry Glawe (CDU) am Mittwoch beim Branchentag des Gastgewerbes Mecklenburg-Vorpommern in Warnemünde. Darin gehe es um Zuwendungen des Landes zur Schaffung von Mitarbeiterwohnungen in Tourismus-Schwerpunktgemeinden.

Der Fachkräftemangel sei eines der Kernprobleme der Branche. "Ziel muss es sein, ein frisches, realistisches Bild der Berufsbilder aufzuzeigen, um junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen", sagte Glawe. In der Branche werde gearbeitet, wenn andere feiern oder Urlaub machen. Deshalb müssten die Rahmenbedingungen rund um den beruflichen Alltag stimmen, dazu gehöre das Thema Wohnen.

Wie der Präsident des Dehoga Mecklenburg-Vorpommern, Lars Schwarz, sagte, wird die Digitalisierung zu massiven Veränderungen bei den Kundenwünschen und damit in der gesamten Branche führen. Dabei gehe es nicht nur um die Vermarktung im Bereich der sozialen Medien beispielsweise mit 360-Grad-Rundgängen durch die Häuser, Wellnessbereiche oder auch Restaurants.

Die Branche verspreche sich auch eine spürbare Reduzierung durch den digitalen Meldeschein, sagte Schwarz. Darum sei lange gekämpft worden und der Bund habe das nun umgesetzt. Künftig sei etwa nicht mehr die Unterschrift des Gastes notwendig und es entfielen auch diverse Kopien von Meldescheinen oder Ausweisen, die das Leben der Angestellten schwierig gemacht haben. Die Digitalisierung werde die ganze Haustechnik von der Vernetzung der Heizung, Klimaanlagen und Warmwasser bis hin zur Koordinierung von Reinigungskräften betreffen. Die meisten Betriebe seien von der Umsetzung dieser Technik allerdings noch weit entfernt, erklärte Schwarz.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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