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Land fördert Plattdeutsch: Uni Oldenburg bekommt Lehrstuhl

Oldenburg  

Land fördert Plattdeutsch: Uni Oldenburg bekommt Lehrstuhl

11.12.2019, 17:33 Uhr | dpa

Land fördert Plattdeutsch: Uni Oldenburg bekommt Lehrstuhl. Die Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg

Die Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg, an der bald Plattdeutsch gelehrt wird. Foto: Ingo Wagner/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Das Land Niedersachsen will Plattdeutsch stärker fördern und stellt dafür 350 000 Euro jährlich zur Verfügung. Plattdeutsch soll mit dem Geld als eigenes Unterrichtsfach ausgewiesen werden, wie das niedersächsische Wissenschaftsministerium am Mittwoch bestätigte. Die Universität Oldenburg richtet dafür einen eigenen Lehrstuhl ein. Zunächst hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" darüber berichtet.

In Oldenburg soll zeitnah ein Lehrstuhl für Niederdeutsche Literatur entstehen, wie eine Sprecherin der dortigen Carl von Ossietzky Universität bestätigte. Bis Ende Oktober lief hier die Ausschreibung für eine Juniorprofessur, aktuell befinde man sich im Auswahlverfahren. Nach Angaben des Ministeriums und der Universität soll der Lehrstuhl mit zwei ganzen und zwei halben Stellen ausgestattet werden. Für den Haushalt 2020 sind zwei weitere Stellen vorgesehen. Plattdeutsch ist einer von mehreren niederdeutschen Dialekten.

Mit der neuen Professur wird Plattdeutsch aber nicht komplett neu an der Universität eingeführt: Seit mehr als zehn Jahren können Studierende der Germanistik hier Niederdeutsch und Saterfriesisch als Schwerpunkt belegen. Angehende Lehrer bekommen dabei vermittelt, wie sie den Dialekt an Schulen unterrichten und damit zum Erhalt der Sprache beitragen können. In vielen Grundschulen vor allem im Nordwesten wird der Unterricht in bestimmten Fächern wie etwa Sport "op platt" abgehalten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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