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Oberbürgermeisterin will Hochstraßen-Abriss bis Mitte 2020

Ludwigshafen am Rhein  

Oberbürgermeisterin will Hochstraßen-Abriss bis Mitte 2020

12.12.2019, 02:03 Uhr | dpa

Oberbürgermeisterin will Hochstraßen-Abriss bis Mitte 2020. Autos fahren an dem gesperrten Bereich der Hochstraße Süd vorbei

Sperrung der Hochstraße Süd in Rheinland Pfalz. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck hofft auf einen Abriss des maroden Teils der Hochstraße Süd bis spätestens Mitte 2020. Nächste Woche ende die Bewerbungsfrist für Unternehmen, und noch vor Weihnachten gehe die Stadt in die Vergabe, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag während eines Bürgerdialogs.

"Im Januar geht es dann hoffentlich los, nach sorgfältiger Planung, weil man nicht einfach abreißen kann, es gibt dort zum Beispiel einen Bahndamm." Die Vorarbeiten seien aber gemacht, meinte Steinruck. "Ich gehe davon aus, dass es sehr schnell geht." Konkret geht es um ein auf pilzförmigen Stützen ruhendes Teilstück der Hochstraße Süd.

Wenige Tage nach dem Stadtratsbeschluss zum Abriss stellte sich die Oberbürgermeisterin bei dem Bürgerdialog in der Rheingalerie der Diskussion. "Dieser unmittelbare Austausch gibt Ihnen Gelegenheit, Ihre Frage ganz individuell zu stellen", sagte sie. "Glauben Sie mir - wir tun alles in unserer Macht Stehende, um die Probleme zu lösen."

Steinruck zufolge steht die Finanzierung. Das Land Rheinland-Pfalz habe Unterstützung zugesagt, weitere Mittel kommen vom Bund. Die Gesamtkosten werden auf mehr als 15 Millionen Euro geschätzt.

Wegen Rissen in der Konstruktion war die Hochstraße Süd Ende August gesperrt worden. Zuvor rollten darüber täglich etwa 60 000 Fahrzeuge. Am 22. November wurden die Sperrungen ausgeweitet, seither darf auch unter der Straße kein Verkehr mehr unterwegs sein. Die Süd-Trasse (B37) gilt mit der ebenfalls maroden Hochstraße Nord (B44) als wichtige Verkehrsachse der Region. In Ludwigshafen sitzt unter anderem der Chemieriese BASF, zudem ist Stadt mit rund 170 000 Einwohnern eine Verbindung nach Baden-Württemberg und Hessen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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