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Panik bei Brand in Asylunterkunft: Fünf Bewohner verletzt

Norden  

Panik bei Brand in Asylunterkunft: Fünf Bewohner verletzt

12.12.2019, 06:24 Uhr | dpa

Panik bei Brand in Asylunterkunft: Fünf Bewohner verletzt. Rettungswagen im Einsatz

Ein Rettungswagen ist mit eingeschaltetem Blaulicht im Einsatz. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Bei einem Brand in einer Asylunterkunft im ostfriesischen Norden im Landkreis Aurich sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren 8 der 25 Bewohner in der Nacht zum Donnerstag auf das Dach geklettert, weil der Fluchtweg durch das verqualmte Treppenhaus versperrt war. Die Menschen seien aufgeregt gewesen, dazu habe es Sprachprobleme mit den Helfern gegeben, sagte ein Feuerwehrsprecher. Ein Mann habe versucht, über eine Außenlampe vom Dach zu klettern, andere wollten vom Dach springen.

Die Feuerwehr baute vorsorglich ein Sprungpolster auf und holte die Bewohner schließlich mit Leitern herunter. Ein Bewohner hatte eine Schnittverletzung erlitten, ein anderer verstauchte sich den Knöchel, drei Menschen kamen mit leichter Rauchvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus.

Auf der Suche nach weiteren Bewohnern kontrollierten 15 Trupps der Feuerwehr mit Atemschutz das Gebäude. Dabei fanden sie im Erdgeschoss einen Mann schlafend in seinem Bett und brachten ihn in Sicherheit.

Das Feuer war nach Polizeiangaben aus ungeklärter Ursache in einem Zimmer ausgebrochen. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma hatte den Brandmelder aus der ersten Etage bemerkt und die Leitstelle informiert. Das Haus ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner wurden in anderen Unterkünften untergebracht. Brandermittler sollen nun klären, wie das Feuer ausbrechen konnte. Der Schaden wird auf rund 50 000 Euro geschätzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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