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Mehr Shisha-Bars im Saarland

Saarbrücken  

Mehr Shisha-Bars im Saarland

12.12.2019, 14:23 Uhr | dpa

Mehr Shisha-Bars im Saarland. Wasserpfeife

Rauch steigt aus einer Wasserpfeife. Foto: Soeren Stache/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die Zahl der Shisha-Bars im Saarland ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Waren 2014 von den Kommunen 40 Betriebe gemeldet worden, seien es im ersten Halbjahr 2019 dann 72 gewesen, teilte die saarländische Landesregierung auf Anfrage des AfD-Angeordneten Lutz Hecker mit. In Saarbrücken habe sich die Zahl der Shisha-Bars in dem Zeitraum von 14 auf 27 quasi verdoppelt. Die Landesregierung hatte zur Beantwortung der Fragen alle Saar-Kommunen befragt.

In Shisha-Bars werden Wasserpfeifen angeboten, mit denen Tabak mit meist verschiedenen Aromen geraucht werden kann. Die Betriebe würden in der Regel bei Eröffnung und dann "bedarfsabhängig" kontrolliert, hieß es weiter. Im Fokus stünden dabei oft die Kohlenmonoxid-Werte: In Einzelfällen sei es da zu Überschreitungen gekommen. In diesen Fällen seien Auflagen wie die Installation einer Lüftungsanlage oder eines Kohlenmonoxid-Melders erteilt worden.

Im Jahr 2018 sei wegen zu hoher Kohlenmonoxid-Werte ein Betrieb geschlossen worden, teilte die Landesregierung weiter mit. Im gesamten Zeitraum von 2014 bis zum ersten Halbjahr 2018 habe es in den Bars insgesamt drei Vergiftungen mit Kohlenmonoxid gegeben.

Das geruch- und farblose Gas Kohlenmonoxid wird beim Verbrennen der Kohle auf dem Wasserpfeifen-Kopf freigesetzt. Auch wer selbst nicht raucht, ist durch das Gas in der Raumluft gefährdet. Vergiftung und Bewusstlosigkeit können die Folge sein. Tückisch ist, dass frühe Symptome wie Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen meist auf Tabak- oder Alkoholgenuss zurückgeführt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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