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Zäune gegen Schweinepest: Entscheidung erwartet

Potsdam  

Zäune gegen Schweinepest: Entscheidung erwartet

12.12.2019, 14:37 Uhr | dpa

Zäune gegen Schweinepest: Entscheidung erwartet. Grünen-Politikerin Ursula Nonnemacher

Grünen-Politikerin Ursula Nonnemacher. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Wird sich Brandenburg mit Zäunen entlang der deutsch-polnischen Grenze gegen die Afrikanische Schweinepest schützen? Eine Entscheidung darüber könnte nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums Brandenburg noch Ende dieser Woche fallen. Am Freitag treffen sich Experten des Bundes, aus Polen, und aus den an Polen angrenzenden Bundesländern zu der Seuche, wie Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Donnerstag im Landtag in Potsdam ankündigte. Anschließend soll es eine Entscheidung geben, ob Brandenburg die Zäune aufstellt, sagte sie.

Zäune im Umfang von insgesamt 150 Kilometer Länge habe allein das Land angeschafft, so Nonnemacher. Hinzu kommen nach ihren Worten Anschaffungen der Landkreise. Es gebe "reichlich Material", sagte die Ministerin. 150 000 bis 225 000 Euro habe das Land für die Zäune ausgegeben. Die mobilen Zäune könnten schnell aufgestellt und auch wieder abgebaut werden. Geplant sind Sperrungen entlang der Hochwasseranlagen an der deutsch-polnischen Grenze.

Um einen Seuchenübertritt zu verhindern, hat Brandenburg bereits mit Anordnungen zu verstärkter Bejagung und Probeentnahmen bei jedem verendeten Wildschwein reagiert. Drohnen und Wärmebildkameras werden für die Suche nach totem Wild entlang der Grenze bis 15 Kilometer ins Landesinnere eingesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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