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Zäune gegen Schweinepest: Entscheidung Anfang der Woche

Potsdam  

Zäune gegen Schweinepest: Entscheidung Anfang der Woche

12.12.2019, 17:46 Uhr | dpa

Zäune gegen Schweinepest: Entscheidung Anfang der Woche. Schwein

Die Nase einer Sau aufgenommen auf einem Biohof. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Brandenburg will Anfang kommender Woche entscheiden, ob Zäune gegen die Afrikanische Schweinepest entlang der deutsch-polnischen Grenze aufgestellt werden sollen. Das teilte das Verbraucherschutzministerium Brandenburg am Donnerstag mit. Zunächst hieß es, eine Entscheidung werde noch in dieser Woche fallen. Am Freitag soll es dazu ein Expertentreffen zwischen dem Bund und den an Polen angrenzenden Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Brandenburg geben. Bei dem Treffen, an dem auch der Brandenburger Landestierarzt Stephan Nickisch teilnehmen wird, sind auch Vertreter aus Polen dabei.

Zäune im Umfang von insgesamt 150 Kilometer Länge habe allein das Land bereits angeschafft, sagte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Donnerstag im Landtag in Potsdam. Hinzu kommen nach ihren Worten Anschaffungen der Landkreise. Es gebe "reichlich Material", sagte die Ministerin. Die mobilen Zäune könnten schnell aufgestellt und auch wieder abgebaut werden. Geplant sind Sperrungen entlang der Hochwasseranlagen an der deutsch-polnischen Grenze. Rund 200 000 Euro werden die Zäune das Land voraussichtlich kosten, sagte Ministeriumssprecher Gabriel Hesse.

Um einen Seuchenübertritt zu verhindern, hat Brandenburg bereits mit Anordnungen zu verstärkter Jagd auf Wildschweine und der Entnahme von Proben bei allen verendeten Wildschweinen reagiert. Drohnen und Wärmebildkameras werden für die Suche nach totem Wild entlang der Grenze bis zu 15 Kilometer ins Landesinnere eingesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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