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Dirk Schneider ist neuer Landesbranddirektor in Sachsen

Dresden  

Dirk Schneider ist neuer Landesbranddirektor in Sachsen

13.12.2019, 08:12 Uhr | dpa

Dirk Schneider ist der neue Landesbranddirektor und damit oberster Feuerwehrmann in Sachsen. Innenminister Roland Wöller (CDU) berief den 50-Jährigen am Freitag ins Amt. Schneider folgt auf René Kraus, der zur Berufsfeuerwehr nach Chemnitz gewechselt ist. Der Landesbranddirektor ist im Innenministerium zentraler Ansprechpartner für die Feuerwehren.

"Die Feuerwehren im Freistaat Sachsen sind eine tragende Säule der inneren Sicherheit", sagte Wöller. Schneider verfüge über vielseitige Fachkenntnisse im Brand- und Katastrophenschutz. Er könne zudem auf eine umfangreiche praktische Einsatzerfahrung in allen Bereichen des Rettungswesens zurückgreifen. "Ich freue mich auf viele praxisbezogene Impulse für das sächsische Feuerwehrwesen", so Wöller.

Als eine seiner ersten Aufgaben soll Schneider eine Konzeption zur Waldbrandbekämpfung erarbeiten. Mit seiner Ernennung ändert sich zudem die Struktur. Denn Schneider agiert als eigenständiger Landesbranddirektor und soll damit den technischen Sachverstand erhöhen. Bisher war diese Aufgabe in Personalunion mit der Leitung der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Nardt verknüpft.

Schneider studierte an der Universität Wuppertal Sicherheitstechnik mit dem Schwerpunkt Brand- und Explosionsschutz und an der Technischen Hochschule Köln Rettungsingenieurwesen. An der Technischen Universität Dresden promovierte er im Fachgebiet Waldbrandschutz.

Nach Angaben des Innenministeriums gibt es derzeit in Sachsen rund 45 000 Feuerwehrleute. Sie sind in acht Berufsfeuerwehren, 14 Werkfeuerwehren, 13 Betriebsfeuerwehren und 419 Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Zudem gibt es sachsenweit 972 Jugend- und Kinderfeuerwehren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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