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Wirbel in Braunschweig: Toptalent muss gehen, Staiger kommt

Braunschweig  

Wirbel in Braunschweig: Toptalent muss gehen, Staiger kommt

13.12.2019, 10:35 Uhr | dpa

Erstliga-Club Basketball Löwen Braunschweig hat sich an nur einem Tag aus disziplinarischen Gründen von seinem Toptalent Kostja Mushidi getrennt und danach den 115-maligen deutschen Nationalspieler Lucca Staiger verpflichtet. Die beiden überraschenden Personalien gab der Verein am Freitag bekannt.

Der 31 Jahre alte Staiger spielte in der Bundesliga bereits für die Spitzenclubs Brose Bamberg, Bayern München und Alba Berlin. Zuletzt war er in der spanischen Liga beim Champions-League-Teilnehmer Iberostar Teneriffa aktiv. "Nach dem Wechsel von Lars Lagerpusch und der Trennung von Kostja Mushidi mussten wir auf den deutschen Positionen noch einmal aktiv werden", erklärte Sportdirektor Sebastian Schmidt. "Wir haben kurzfristig die Chance erhalten, Lucca Staiger zu verpflichten und sind sehr glücklich darüber, dass wir das binnen weniger Stunden realisieren konnten."

Bei der Trennung von Mushidi verriet der Verein keine Hintergründe. Auch das Management des 21 Jahre alten Junioren-Nationalspielers wollte sich dazu auf Anfrage nicht äußern. "Aber es gibt gewichtige Gründe, die diesen Schritt unvermeidlich gemacht haben", sagte Schmidt. "Kostja ist ein hochtalentierter, junger Spieler mit unglaublich viel Potenzial und hatte bei uns eine wichtige Rolle. Dementsprechend enttäuscht sind wir auch über das Geschehene und die daraus resultierenden, unvermeidlichen Konsequenzen."

Mushidi war erst im Sommer vom serbischen Club OKK Belgrad nach Deutschland zurückgekehrt. In Braunschweig gehörte der Junioren-Nationalspieler sofort zu den Leistungsträgern und kam bei acht Einsätzen in der Bundesliga im Schnitt auf 11,6 Punkte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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