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"Glühweinstreife" auf dem Dresdner Striezelmarkt unterwegs

Dresden  

"Glühweinstreife" auf dem Dresdner Striezelmarkt unterwegs

13.12.2019, 17:19 Uhr | dpa

"Glühweinstreife" auf dem Dresdner Striezelmarkt unterwegs. Der Dresdner Striezelmarkt

Blick auf den Dresdner Striezelmarkt. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Mit einer "Glühweinstreife" auf dem Dresdner Striezelmarkt wollen Polizei und Ordnungsamt auf das Thema Alkohol aufmerksam machen. Zunächst wolle man mit den Besuchern des Weihnachtsmarkts ins Gespräch kommen, sagte der Sprecher der Dresdner Polizeidirektion, Thomas Geithner, am Freitag. Vor allem vielen E-Roller-Fahrern sei nicht bewusst, dass die Promillegrenzen auch für die Scooter gelten. Mehrere Beamte waren auf dem Striezelmarkt unterwegs, zahlreiche Besucher ließen bei einem freiwilligen Atemalkoholtest ihren Wert messen.

"Ich finde die Aktion in Ordnung", sagt Monika Zötsche, die alkoholfreien Punsch trinkt, um mit dem Auto entspannt nach Hause fahren zu können. Ihr Mann darf dagegen Glühwein trinken. Ein junger Mann an einem Stand erzählt, dass er bereits vier Glühwein getrunken habe - mit Schuss. Bevor er ins Röhrchen pustet, schätzt er seinen Atemalkoholwert auf 0,6 Promille. Nach einem kurzen Piepen zeigt das Gerät den Wert an: knapp 1,3 Promille.

Laut Dresdner Polizei gab es in den vergangenen Jahren jährlich etwa 800 Alkohol-Verstöße im Straßenverkehr. In diesem Jahr sei diese Zahl bereits im Oktober erreicht worden, so Polizeisprecher Geithner. Vor allem vom Juli zum August - mit Einführung der E-Scooter - stiegen die Zahlen sprunghaft an. Allein von August bis Oktober stellte die Dresdner Polizei bei Kontrollen von E-Rollern in mehr als 200 Fällen ein Überschreiten der zulässigen Promillegrenze fest.

Mit der Aktion "Hoch die Tassen" will Dresden dafür werben, nach einem Weihnachtsmarktbesuch mit Glühwein das Auto stehen zu lassen. Dazu gehören Werbespots, die "Glühweinstreife" und verstärkte Verkehrskontrollen in der nächsten Woche.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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