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Projekt für mehr Nachhaltigkeit mit acht Modellkommunen

Lambrecht (Pfalz)  

Projekt für mehr Nachhaltigkeit mit acht Modellkommunen

14.12.2019, 09:51 Uhr | dpa

Projekt für mehr Nachhaltigkeit mit acht Modellkommunen. Ulrike Höfken (Grünen), Umwelt- und Forstministerin

Ulrike Höfken (Bündnis 90/Die Grünen), Umwelt- und Forstministerin in Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa (Quelle: dpa)

Für ein zweijähriges Projekt für mehr Nachhaltigkeit im Biosphärenreservat Pfälzerwald haben sich acht Orte als Modellkommunen qualifiziert. "Wir wollen die Entwicklungschancen der Region fördern und sie gleichzeitig fit machen für globale Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Bewahrung der Artenvielfalt", sagte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne). Dies gehe nur mit Kommunalpolitik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Von den insgesamt 14 Bewerbern im Biosphärenreservat setzten sich die Städte Pirmasens, Bad Bergzabern und Neustadt sowie die Verbandsgemeinden Lambrecht und Maikammer und auch die Ortsgemeinden Sippersfeld, Kallstadt und Klingenmünster durch.

Jede Kommune soll bis Ende 2021 eine Strategie erarbeiten, die auf das Potenzial des Ortes zugeschnitten ist. Orientieren soll sie sich an der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Darin sind 17 globale Nachhaltigkeitsziele aufgeführt, etwa Konsum- und Produktionsweisen sowie Sofortmaßnahmen gegen den Klimawandel und seine Auswirkungen.

Kallstadt plane zum Beispiel die Weiterentwicklung des Weinbaus unter geänderten Bedingungen wie Klimawandel und Vogelschutz, sagte Ortsbürgermeister Thomas Jaworek (CDU). Weinbau sei eine Wirtschaft, die die Kulturlandschaft präge und pflege. Denkbar sei etwa, die Ausgleichsflächen zwischen dem Weinbau als Rückzugsgebiet für Insekten und Vögel zu gestalten, sagte der CDU-Politiker.

Organisiert wird das Projekt vom Biosphärenreservat Pfälzerwald mit Engagement Global und ihrer Servicestelle "Kommunen in der Einen Welt" (SKEW), der Hauptfördermittelgeberin des Projekts mit Sitz in Bonn.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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