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Endspurt im Weihnachtsgeschäft: Handel bislang zufrieden

Rostock  

Endspurt im Weihnachtsgeschäft: Handel bislang zufrieden

14.12.2019, 11:11 Uhr | dpa

Endspurt im Weihnachtsgeschäft: Handel bislang zufrieden. Endspurt im Weihnachtsgeschäft

Weihnachtlich dekoriert ist das Einkaufszentrum Kröpeliner Tor Center (KTC). Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Die Stimmung des Handels in Mecklenburg-Vorpommern im Vorweihnachtsgeschäft ist nach Verbandseinschätzung positiv. "Die ersten beiden harten Wochen sind gut gelaufen, es gab viel zu tun", sagte der Landesgeschäftsführer des Handelsverbands Nord, Kay-Uwe Teetz, in Rostock. "Wir liegen in den Erwartungen." Diese hatte der Verband vor Beginn der Adventszeit mit einem Weihnachtsumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro angegeben. Daran konnte auch das oft trübe Wetter nichts ändern. Vor allem in den Oberzentren seien die Umsätze wetterunabhängig. Das Weihnachtsgeschäft macht nach früheren Verbandsangaben mit knapp 20 Prozent des Jahresumsatzes die umsatzstärkste Zeit im Einzelhandel aus.

Wie in der Vergangenheit liefen die Geschenke wie Bücher, Spiele, Schmuck oder Kosmetik gut. Allerdings würden konventionelle Uhren nach und nach durch Smartwatches ersetzt. Klassiker seien auch Gutscheine, mit denen die Käufer Fehlgeschenke vermeiden wollten, sagte Teetz. Gleichzeitig merke jeder rein stationäre Händler, dass der Online-Markt zunehmend an Bedeutung gewinne. "Aber es gibt Händler, die sich zunehmend zur Wehr setzen. Sie stellen sich der Situation und kommen damit klar."

Der Umsatz im stationären Handel werde möglicherweise auch davon beflügelt, dass es viele Berichte über die Unzuverlässigkeit von Lieferdiensten gibt. Es gebe Leute, die sich nicht darauf verlassen wollten und in die Stadt gingen. "Dann haben sie das Geschenk in der Tasche." Zudem müsse immer noch das Einkaufserlebnis bedacht werden, das die Menschen beim Shoppen in der Innenstadt haben.

Insgesamt betrachtete der Handel das Jahr 2019 als ein weitgehend gutes Jahr, sagte Teetz. Allerdings sei es für einige Branchen wie etwa den stationären Textilhandel eher schwierig gewesen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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