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Bergwacht warnt nach Unglück vor Lawinen im Schwarzwald

Feldberg (Schwarzwald)  

Bergwacht warnt nach Unglück vor Lawinen im Schwarzwald

16.12.2019, 13:11 Uhr | dpa

Bergwacht warnt nach Unglück vor Lawinen im Schwarzwald. Lawinenabgang am Feldberg

Retter der Bergwacht fahren am 30.01.2015 am Feldberg im Schwarzwald zu einer Unfallstelle. Foto: Patrick Seeger/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach einem Lawinenunglück am Feldberg im Schwarzwald hat die Bergwacht vor winterlichen Risiken im höchsten deutschen Mittelgebirge gewarnt. Der Schwarzwald berge alpine Gefahren, die häufig unterschätzt würden, sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation am Montag. Am höchsten Berg im Schwarzwald, dem Feldberg, gingen immer wieder Lawinen ab. Zudem könnten Wintersportler, die abseits der Pisten und Loipen unterwegs sind, bei Nebel oder Schneefall schnell die Orientierung verlieren. Da Wege nicht präpariert seien, bestehe ein vergleichsweise hohes Unglücksrisiko. Es sei daher ratsam, den markierten Skiraum nicht zu verlassen.

Am Samstag war ein Mann am Feldberg von einer Lawine verschüttet und verletzt worden. Die Bergwacht rettete den Mann, der den Angaben zufolge mit drei Begleitern abseits der Skigebiete unterwegs war, als sich ein Schneebrett löste. Im Januar 2015 waren zwei Skitourengeher am Feldberg bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen.

Im Gegensatz zur Schweiz und anderen Alpenregionen gebe es im Schwarzwald keine offiziellen Lawinenwarnungen, sagte der Sprecher. Wintersportler müssten sich daher gut über das Wetter informieren und sich vorbereiten. Tourengeher sollten nur in Gruppen und mit Sicherheitsausrüstung unterwegs sein. Im Notfall setze die Bergwacht Spezialretter und Hubschrauber ein. Zudem habe sie im Schwarzwald zwei Lawinensuchhunde. Diese könnten Verschüttete im Notfall orten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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