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Oberammergauer Passion zu 90 Prozent ausverkauft

Oberammergau  

Oberammergauer Passion zu 90 Prozent ausverkauft

18.12.2019, 13:17 Uhr | dpa

Oberammergauer Passion zu 90 Prozent ausverkauft. Probenstart in Oberammergau

Der Jesus-Darsteller Rochus Rückel hängt im Passionstheater am Kreuz. Foto: Andreas Stückl/Passionsspiele Oberammergau 2020/dpa (Quelle: dpa)

Knapp ein halbes Jahr vor dem Start der Passionsspiele in Oberammergau sind 90 Prozent der Tickets vergeben. Der Verkauf laufe gut, hieß es am Mittwoch. 450 000 Karten sind für gut 100 Vorstellungen zu haben, als Einzelkarten oder als Arrangement mit Übernachtung. "Von der Gesamtzahl der Karten sind noch zehn Prozent da", sagte eine Sprecherin.

Die Münchner "Abendzeitung" hatte zuerst über den Stand des Kartenverkaufs berichtet. Der Geschäftsführer der Passionsspiele, Walter Rutz, sagte dem Blatt, auch nach der Premiere am 16. Mai 2020 werde es ein Kartenkontingent geben. "Wir wollen nicht den Eindruck erwecken, dass wir völlig ausverkauft sind und es vergeblich wäre, noch nachzufragen."

Einzelkarten kosten bei den Passionsspielen zwischen 30 und 180 Euro. Weiter werden auf der Internetplattform Viagogo Karten zu deutlich höheren Preisen angeboten. Oberammergau hatte im Rechtsstreit mit Viagogo im Juli vor dem Oberlandesgericht München erreicht, dass die Plattform nicht mit Hinweisen wie "ausverkauft" oder "nur noch wenige Tickets verfügbar" werben darf. Am Mittwoch erschienen bei der Ticketsuche Banner mit Aussagen wie "Weniger als 3 Prozent aller Tickets für diesen Veranstaltungsort derzeit verfügbar".

Auf Viagogo werden auch Karten für die Premiere angeboten, für die keine Tickets frei verkauft werden. Preise bei Viagogo am Mittwoch: 1760 Euro und 2140 Euro. Das Gericht hatte dies gestattet. Premierengäste, die selbst nicht kommen, könnten ihre Plätze über die Plattform anbieten.

Die Passion geht bis 1633 zurück. Die Oberammergauer gelobten damals, alle zehn Jahre das Spiel vom Leiden, Sterben und der Auferstehung Christi aufzuführen, wenn niemand mehr an der Pest sterben sollte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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