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Föhn in den Alpen: Schneekanonen retten teilweise den Start

Lenggries  

Föhn in den Alpen: Schneekanonen retten teilweise den Start

18.12.2019, 13:21 Uhr | dpa

Föhn in den Alpen: Schneekanonen retten teilweise den Start. Eine Schneekanone in Aktion

Schnee schießt auf einer Skipiste in aus einer Schneekanone. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Quelle: dpa)

Schneemangel und Föhn mit fast frühlingshaften Temperaturen erschwert vor allem in den oberbayerischen Skigebieten den Saisonstart vor Weihnachten. Zwar liefen vielerorts vor dem Wärmeeinbruch die Schneekanonen und produzierten Kunstschnee. Einige Lifte können trotzdem nicht fahren.

Im Skigebiet Classic in Garmisch-Partenkirchen geht es wie geplant am Donnerstag los - allerdings werden keine Talabfahrten möglich sein, teilte die Bayerische Zugspitzbahn am Mittwoch mit. Auch können noch nicht alle Lifte fahren. Etwa an der Alpspitze, wo nicht künstlich beschneit wird, geht noch gar nichts. Ohne Schneekanonen, die allerdings bei höheren Plusgraden auch nicht mehr eingesetzt werden können, tun sich Liftbetreiber vor Weihnachten immer öfter schwer.

Immerhin an der Zugspitze als höchstgelegenem Skigebiet Deutschlands laufen inzwischen fast alle Lifte - dort ziehen Skifahrer und Snowboarder seit dem 15. November ihre Schwünge. Derzeit herrschen mit rund einem Meter Schnee und frischem Pulver perfekte Bedingungen.

Am Brauneck verschiebt sich der ursprünglich für Donnerstag geplante Start. "Wir hoffen, dass wir an den Weihnachtsfeiertagen starten können", sagte eine Sprecherin des Skigebietsverbundes Alpen Plus. "Es ist ein bisschen der Anspruch der Gäste, dass Skifahren an Weihnachten möglich ist." Am Brauneck wird am Donnerstag schon mal eine neue Sechser-Sesselbahn eröffnet. Sie ersetzt eine Zweier-Bahn und erhöht die Kapazität von 650 auf 2400 Fahrgäste pro Stunde. Auch die Beschneiung wurde erweitert. Verkehrsminister Hans Reichhart und Landtagspräsidentin Ilse Aigner (beide CSU) kommen zur Eröffnung.

In den Alpen Plus-Skigebieten am Spitzingsee und am Sudelfeld laufen diverse Lifte seit dem vergangenen Wochenende. Am Sudelfeld war die Schneelage aber noch dünn. "Unter der Woche haben wir den Betrieb weitgehend wieder einstellen müssen, um die Pisten zu schonen", sagte die Sprecherin. Am Freitag werde entschieden, ob der Betrieb wieder aufgenommen werden könne.

Am Wendelstein fährt ab Sonntag zwar die Zahnradbahn wieder. Skier mitnehmen bringt aber nichts. "Wir müssen noch warten, bis wir ausreichend Schnee haben", sagte eine Sprecherin. "Weil wir nicht beschneien, kann bei es bei uns auch Januar werden."

Im Allgäu sieht es besser aus als in Oberbayern: Seit Anfang Dezember laufen die Lifte in Oberstdorf. Im oberen Bereichen gehe es sehr gut, hieß es. Allerdings sind auch hier die Talabfahrten gesperrt. Auch in Betrieb sind unter anderem das Skigebiet Grasgehren und die Hörnerbahn in Bolsterlang. Am Grünten geht es am Samstag los.

Am Großen Arber - höchster Berg im Bayerischen Wald - verschiebt sich der Start auf den 25. Dezember, ursprünglich sollte es am Samstag (21. Dezember) losgehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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