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Streit um Schlossberg beendet: Vertrag von Land und Stadt

Neustrelitz  

Streit um Schlossberg beendet: Vertrag von Land und Stadt

19.12.2019, 08:34 Uhr | dpa

Streit um Schlossberg beendet: Vertrag von Land und Stadt. Arbeiten an Schlosskeller

Ein Schild mit der Aufschrift "Hier Schlossruine!" hängt an einem Zaun am Schlossberg. Foto: Winfried Wagner/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Die Arbeiten am Neustrelitzer Schlossberg (Mecklenburgische Seenplatte) können nach zwei Jahren Unterbrechung weitergehen. Das sieht eine Vereinbarung vor, die Reinhard Meyer (SPD) als Landesfinanzminister und Bürgermeister Andreas Grund (parteilos) jetzt unterzeichnet haben, wie eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag sagte. Darin verpflichte sich das Land, die Keller des nach Kriegsende zerstörten Residenzschlosses mit einer Decke aus Stahlbeton überbauen zu lassen, die begehbar sein soll. Die Oberfläche soll so gestaltet werden, dass sie in das Gesamtensemble aus Schlosspark, Kavaliershäusern, Orangerie und weiteren Gebäuden passt. Das Land ist Rechtsnachfolger und Eigentümer des Geländes.

Zudem will sich das Land mit bis zu drei Millionen Euro am Bau eines Schlossturms beteiligen, dessen Aufbau die Stadtvertreter beschlossen haben, um an das einst dominierende Gebäude in der Stadtarchitektur zu erinnern. Das 51 Meter hohe Bauwerk soll in historischer äußerer Gestalt entstehen. Das Areal des Schlossbergs liegt seit dem Brand im April 1945 und der endgültigen Zerstörung 1949 brach. Die Ruine des Schlosses hatte die SED-Führung sprengen und abtragen lassen.

Brand und Sprengung durch die Kommunisten nahmen der Stadt ihr historisches wie kulturelles Zentrum, hatte der damalige Landesfinanzminister Mathias Brodkorb (SPD) in der Debatte um den Schlosskeller erklärt. Das Land hatte die alten Schlosskeller ursprünglich mit Sand verfüllen lassen wollen, was in Neustrelitz auf heftige Proteste stieß. Dies wurde nun geändert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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