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Todesopfer nach Explosion in Blankenburg identifiziert

Blankenburg (Harz)  

Todesopfer nach Explosion in Blankenburg identifiziert

19.12.2019, 16:03 Uhr | dpa

Todesopfer nach Explosion in Blankenburg identifiziert. Explosion in Blankenburg

Mitarbeiter des Technische Hilfswerk THW arbeiten an einem Mehrfamilienhaus nach einer Explosion. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/Archiv (Quelle: dpa)

Bei der Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg im Harz ist der 78 Jahre alte Mieter einer Wohnung ums Leben gekommen. Das teilte Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck am Donnerstag mit. Bislang wurde dies nur vermutet. Mittlerweile gebe es ein vorläufiges Gutachten, wonach der Mann bei dem Unglück vergangene Woche durch ein sogenanntes Inhalationstrauma - das Einatmen heißer Brandgase - gestorben sei. "Die Explosion und die dadurch bedingten Einwirkungen auf den Körper haben voraussichtlich zum Tod geführt", sagte Roggenbuck. Bei der Explosion in dem Wohnblock waren zudem 15 Menschen verletzt worden.

Mittlerweile hätten alle Mieterinnen und Mieter vorübergehend eine neue Bleibe gefunden, sagte der Geschäftsführer der Blankenburger Wohnungsgesellschaft Thomas Kempf am Donnerstag. Elf Parteien seien in Ferienwohnungen oder Hotels untergekommen, vier seien in Notwohnungen untergebracht worden und alle anderen hätten eine private Lösung gefunden. "Ab dem 7. Januar wollen wir mit den Mietern neue Verträge schließen." Er sei optimistisch, dass die Mieter bald dauerhaft neue Wohnungen fänden.

Oberstaatsanwalt Roggenbuck sagte zudem, dass nur eine Gasflasche am Explosionsort gefunden worden sei. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Flüssiggas zur Explosion geführt hatte. Zunächst hatte die Polizei mitgeteilt "mehrere Flaschen mit Flüssiggas" sowie Weltkriegsmunition gefunden zu haben. Auch der Fund der Munition stellte sich später als Irrtum heraus.

Wie es mit dem Wohnblock weitergeht, ist unklar. Es kann sogar sein, dass er abgerissen werden muss. "Ich habe wenig Hoffnung für den Block", sagte Kempf. Aber abschließend könne man das erst im Januar bewerten, dann sollen neue Erkenntnisse vorliegen.

Mittlerweile sind auch mehr als 15 000 Euro an Spenden zusammengekommen, wie Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt (CDU) am Donnerstag mitteilte. Insgesamt seien es 170 Einzelspenden im Wert von fünf bis 2000 Euro gewesen. Zudem teilte er mit: "Der Zustand der schwerstverletzten Person ist nach unserer Kenntnis weiter kritisch." Er geht davon aus, dass sich die restlichen Verletzten auf dem Weg der Besserung befinden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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